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CARLOS ANDRÉ
 

Podcast 27

Auf eine Zigarre ...
mit Alexander (Sascha) Wussow

Zigarrenring Dieses Mal ist der Schauspieler, Maler und Autor ALEXANDER WUSSOW zu Gast bei Petra Lindenschmidt – mit dabei die CARLOS ANDRÉ AIRBORNE.





Der Gast

Alexander WussowALEXANDER WUSSOW wurde als Sohn des Schauspielerehepaars Ida Krottendorf und Klausjürgen Wussow am 6. Oktober 1964 in Wien geboren. Bereits mit 15 Jahren drehte er seinen ersten Kinofilm Die Erben. Nach Abitur und Schauspielschule, nach einem Jahr am Berliner Renaissance-Theater und später am Schiller-Theater engagierte ihn Otto Schenk an das legendäre Theater in der Josefstadt in Wien, wo er 9 Jahre lang dem Ensemble angehörte. Seine Fernsehkarriere startete an der Seite seines Vaters in der Schwarzwaldklinik (ab 1985), gefolgt von vielen Rollen, u.a. Das Erbe der Guldenburgs (1987-1990), Mein Freund, der Lippizaner (1993), Alle meine Töchter (2001, 21 Episoden), Die Schwarzwaldklinik – Die nächste Generation (2005), Im Tal der Wilden Rosen (2007) sowie diverse Episodenhauptrollen im Traumschiff und bei Rosamunde Pilcher. Im Kino war er in der weltweit preisgekrönten Trilogie Der Bockerer (1996-2003) zu sehen. Dem Theater, seiner großen Liebe, hat er nie ganz den Rücken gekehrt – zuletzt war er zu sehen in dem Boulevardstück Kennst Du mich noch? (2019).

Wussow ist seit Jahren die deutsche Hörbuch-Stimme des Bestsellerautors Nicholas Sparks, das aktuellste Hörbuch „Mein letzter Wunsch" kommt im Juli auf den Markt. Neben seiner Karriere als Schauspieler ist er seit jeher leidenschaftlicher Maler. Seine Werke waren in diversen Einzelausstellungen von Wien bis Hamburg zu sehen. Er malt in der österreichischen, expressionistischen Tradition und zählt zu den Jungen Wilden. Mit seiner Ehefrau Andrea Mostler hat er 2013 das Modelabel Billy the Kid gegründet – die auf Tüchern, Shirts und Kleidern gedruckten Motive entstammen alle seiner Kunst.


Die Gastgeberin

Petra Lindenschmidt auf eine Zigarre mit Alexander WussowPETRA LINDENSCHMIDT, seit 2017 Vice President der Arnold André Dominicana S.R.L., ist dem Bünder Traditionsunternehmen seit 1993 verbunden. Sie hat dessen Einführung in das Longfiller-Segment als Distributionspartner diverser Longfiller-Hersteller im Jahre 1996 führend mitgestaltet und war später verantwortlich für alle Marken der Oettinger Davidoff AG auf dem deutschen Markt.

Mit der Premium-Marke CARLOS ANDRÉ hat sie die Vision des Firmeninhabers Axel-Georg André umgesetzt und eine moderne, innovative Marke mit zeitgenössischem Esprit und individuellem Zigarrencharakter geschaffen. Die an Kunst, Literatur und Geschichte interessierte Rheinländerin ist vom Thema Tabak und Zigarre seit langem begeistert. Für sie gehören Zigarrenraucher zu den stillen Genießern, die genau wissen, was sie wollen – ob in Kunst und Kultur oder in Wissenschaft und Politik. Das wird in ihrem Podcast „Auf eine Zigarre ...“, in dem sie mit prominenten Persönlichkeiten über diverse Facetten des Lebens plaudert, eindrucksvoll bewiesen.


Podcast-Auszüge zum Nachlesen:

NA DANN: AUF EINE AIRBORNE-ZIGARRE, LIEBER ALEXANDER WUSSOW.

Was empfinden Sie beim Rauchen einer Zigarre?

Alexander Wussow: Befriedigung! Wirklich wahr – schon das Ding in der Hand zu haben, ist etwas ganz anderes als eine Zigarette in der Hand zu haben. Da hat man schon so ein bisschen eine Ehrfurcht davor.

Bei welcher Gelegenheit rauchen Sie eine Zigarre?

AW: Also, mir wurde das so beigebracht: ein herrliches Essen, ein wunderbarer Rotwein, einen Brandy, einen Kaffee und eine Zigarre danach.

Rauchen Sie lieber alleine oder in Gesellschaft?

AW: Na ja, schon in Gesellschaft, weil das macht ja ein cooles Bild, wenn man so an einer Zigarre zieht. Das muss man schon sehen.

Erinnern Sie sich an Ihre erste Zigarre?

AW: Ich glaube, zur Abiturfeier oder irgend sowas, kriegt man eine. Und da haben wir dann gesagt „Jetzt rauchen wir alle eine Zigarre“ … und dann waren wir schnell alle auf dem Klo – nach der Zigarre.

Was ist Ihre nachhaltigste Erinnerung mit einer Zigarre?

AW: Als ich zum ersten Mal auf Kuba war und zum ersten Mal eine handgerollte, vor mir handgerollte Zigarre, geschnitten, gebunden und dann am Abend am Strand geraucht habe – das ist schon „a Journey“ – das war sehr fesch.

Was gehört bei Ihnen zum Genuss?

AW: Also Genuss sind mal alle Sinne, also alle, die wir so zur Verfügung haben und auch noch auftreiben können. Das fängt mit Farben an, Farben, die eine Stimmung erzeugen, ein Wohlfühlen erzeugen. Steine, Mauerwerk … Genuss hat für mich etwas Schönes. Eine Stimme kann ein Genuss sein, Musik ... Wenn man das alles so zusammenfasst und zum Schneemann macht, dann kommt so die Zigarre so als Karotte rein – das ist das Highlight.

...

Mit wem würden Sie gerne eine Zigarrenlänge verbringen?

AW: Ich hätte da jemanden – Gott. Ich könnte ihm einen Deal vorschlagen oder wir könnten einen Deal aushandeln. Aber 45 Minuten mit Gott mit einer Zigarre – das wäre nicht schlecht.

...

Was sind Ihre aktuellen Projekte?

AW: Also, das nächste Projekt ist, dass ich den neuesten Roman von Nicholas Sparks lese – das werden wieder 8 CDs sein und geht irgendwann im Juni, glaube ich, los. Dann habe ich eine große Ausstellung vor mir – das hat auch die „Corona-Zeit“ also nicht versüßt, aber ein bisschen erträglicher gemacht mit vielen schönen Bildern. Und dann habe ich mir einen Kindheitstraum erfüllt: Ich habe meinen ersten Roman geschrieben! Zusammen mit einem Freund von mir. Und „dieses Ding“ ist so großartig gut, dass ich wahnsinnig stolz bin.

Und zum Schluss: Haben Sie für uns einen Genusstipp fürs Leben?

AW: Bevor wir wieder die Sonne sehen, sollen wir wirklich alles noch auskosten.

Lieber Alexander Wussow, herzlichen Dank für das charmant-wienerische Gespräch und die Zeit, die Sie sich für uns genommen haben.

AW: Sehr gern.