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CARLOS ANDRÉ
 

Podcast 29

Auf eine Zigarre ...
mit Carin C. Tietze

In der Folge 29 ihres Podcasts begrüßt Petra Lindenschmidt die Schauspielerin, Synchronsprecherin und Sängerin CARIN C. TIETZE auf einen CARLOS ANDRÉ-Zigarillo.





Der Gast

Carin C. TietzeCARIN C. TIETZE wurde 1964 in Denver, Colorado geboren und wuchs ab dem 5. Lebensjahr bei München auf. Nach ihrer Schauspiel- und Musicalausbildung an der New Yorker „Neighborhood Playhouse School Of Theatre“ startete die in ihrer Jugend aktive Skirennläuferin Ende der 1980er Jahre ihre Film-, Fernseh- und Synchronkarriere. Zu ihren Kinofilmen gehören Allein unter Frauen (1991), Echte Kerle (1995), Helden und andere Feiglinge (1997) und Mara und der Feuerbringer (2013). Ihrem Publikum ist die Schauspielerin durch ihre Rollen in Erfolgsserien und -reihen wie z.B. Der Bergdoktor (ZDF, 1992-1996), SK Kölsch (SAT 1, ab 1997), Sperling (ZDF, 2003-2007), Der Winzerkönig (ARD, 2006-2010), Hubert und Staller (ARD, 2011-2015) und Herzensbrecher – Vater von vier Söhnen (2015-2016) bekannt.

Die weit mehr als 100 Haupt- und Nebenrollen der vielseitigen Schauspielerin sprengen jede Autobiografie, dazu gehören u.a. Frauen, die Prosecco trinken, Mörderische Abfahrt – Skitour in den Tod, Ein Mann steht auf, Dornröschens leiser Tod, Karibisches Geheimnis, Das Leben ist ein Bauernhof, Inga Lindström (diverse), Traumschiff (diverse), Die Chefin, Der Nesthocker. In der Folge Reunion von Soko Stuttgart (März 2021) durfte Carin C. Tietze erstmals zeigen, was auch als Sängerin in ihr steckt. Sie gehört zu den gefragtesten Synchronsprecherinnen, lieh u.a. Juliette Binoche (Der Englische Patient) oder Joan Cusack in Toy Story 2, 3 und 4 ihre Stimme. Sie lebt mit ihrem Mann, dem Autor Florian Richter und zwei Kindern am Starnberger See.


Die Gastgeberin

Petra Lindenschmidt im Podcast mit Carin C. TietzePETRA LINDENSCHMIDT, seit 2017 Vice President der Arnold André Dominicana S.R.L., ist dem Bünder Traditionsunternehmen seit 1993 verbunden. Sie hat dessen Einführung in das Longfiller-Segment als Distributionspartner diverser Longfiller-Hersteller im Jahre 1996 führend mitgestaltet und war später verantwortlich für alle Marken der Oettinger Davidoff AG auf dem deutschen Markt.

Mit der Premium-Marke CARLOS ANDRÉ hat sie die Vision des Firmeninhabers Axel-Georg André umgesetzt und eine moderne, innovative Marke mit zeitgenössischem Esprit und individuellem Zigarrencharakter geschaffen. Die an Kunst, Literatur und Geschichte interessierte Rheinländerin ist vom Thema Tabak und Zigarre seit langem begeistert. Für sie gehören Zigarrenraucher zu den stillen Genießern, die genau wissen, was sie wollen – ob in Kunst und Kultur oder in Wissenschaft und Politik. Das wird in ihrem Podcast „Auf eine Zigarre ...", in dem sie mit prominenten Persönlichkeiten über diverse Facetten des Lebens plaudert, eindrucksvoll bewiesen.


Podcast-Auszüge zum Nachlesen:

NA DANN: AUF EINEN CARLOS ANDRÉ-ZIGARILLO, LIEBE CARIN TIETZE.

Was empfinden Sie beim Rauchen eines Zigarillos?

Carin C. Tietze: Für mich bedeutet das, ich nehme mir eine Auszeit und genieße einfach. Ich habe dann auch schon gerne ein Gläschen Rotwein dazu oder auch gerne einen Whisky – ich zelebriere das, für mich ist das ein Ritual, wo ich einfach sage „So, jetzt ist die Zeit, wo ich runterfahre“. Nachmittags ist das vielleicht mal eine Tasse Tee und abends ist es nach dem Abendessen so zum Abschluss, wo man sagt „So, jetzt fahren wir runter“.

Bei welcher Gelegenheit rauchen Sie einen Zigarillo?

CT: Früher konnte man das ja auf dem Oktoberfest – jetzt kann man das ja leider nicht mehr – das war schon auch irgendwie nett. Nein, für mich ist das schon der Abschluss des Abends.

Rauchen Sie lieber alleine oder in Gesellschaft?

CT: Ich rauche lieber in Gesellschaft. Ich würde jetzt alleine, glaube ich, kein Zigarillo rauchen, sondern das hat für mich schon mit Gästen und Freunden zu tun – der Abend ist dann rund und man hat dann Zeit und man plaudert und sinniert und man verliert sich in Gedanken gemeinsam.

Erinnern Sie sich an Ihren ersten Zigarillo?

CT: Ja, ich meine, das war so Mitte der 90er – da ist es in Mode gekommen, dass man Zigarren raucht. Und einige hatten dann auch welche aus Kuba geschmuggelt gehabt und so und jeder hat sich einen Humidor zugelegt und man sich auch zum Zigarre und Zigarillo rauchen getroffen. Und ich weiß noch, dass wir einen kleinen, alten Sekretär hatten, in dem auch unser Humidor war, und da haben wir unsere Zigarillos und Zigarren aufbewahrt und gepflegt.

Was gehört bei Ihnen zum Genuss?

CT: Zum Genießen braucht man Zeit und Zeit, finde ich, ist ja Luxus.

...

Mit wem würden Sie denn gerne eine Zigarrenlänge verbringen?

CT: Ich glaube mit Barack Obama. Ich bin Amerikanerin und dieser Mann fasziniert mich immer noch. Ich finde es so großartig, dass er Präsident geworden ist, damals. Das hat so für Amerika gesprochen und dann kommt dieser Megaabsturz mit Trump. Also diesen Mann würde ich sehr gerne kennenlernen.

...

Was sind Ihre aktuellen Projekte?

CT: Warten: also Hausarrest, Zwangsurlaub ... Nein, Gott-sei-Dank habe ich das Glück, dass ich als Synchronsprecherin auf beiden Beinen stehe in diesem Business und mich immer wieder von zu Hause lösen kann und in die Stadt fahre und andere Menschen sehe und meinen Beruf doch ein wenig ausübe damit – wenn auch nur mit meiner Stimme. Aber das ist wirklich ein Segen, das haben andere Kollegen nicht. Ansonsten gibt es Anfragen, aber das heißt alles gar nichts im Moment – im Moment müssen wir alle irgendwie von Woche zu Woche geduldig sein.

Und zum Schluss: Haben Sie für uns einen Genusstipp fürs Leben?

CT: Loslassen, sich Zeit nehmen, durchatmen und sich verwöhnen – sich
etwas Schönes gönnen wie eine Zigarre, ein Stück Kuchen oder ein schönes Glas Wein ... Ja, so etwas.

Liebe Carin Tietze, herzlichen Dank für das offene Gespräch und für die Zeit, die Sie sich für uns genommen haben.

CT: Aber gerne – hat mir Spaß gemacht.