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CARLOS ANDRÉ
 

Podcast 19

Auf eine Zigarre ...
mit Claudia Jung

Zigarrenring Dieses Mal ist die Sängerin und Schauspielerin CLAUDIA JUNG zu Gast bei Petra Lindenschmidt – mit dabei die CARLOS ANDRÉ CAST OFF.





Der Gast

Claudia JungSeit mehr als dreißig Jahren behauptet CLAUDIA JUNG ihren Platz auf dem Schlagerolymp. Hits wie Stumme Signale, Atemlos, Domani l’amore vincera, Komm und tanz ein letztes Mal mit mir, Auch wenn es nicht vernünftig ist, Tausend Frauen, Alles was Du willst oder ihren Sommerhit 2020 Jetzt erst recht – herzvernetzt haben nicht nur Schlagerfans dauerhaft im Ohr. Claudia Jungs Duette mit gefeierten Kollegen wie Richard Clayderman, Cliff Richard, Nino de Angelo und Nik P. sind Legende. Zweimal erhielt sie den ECHO (1994/2000) – Goldene Stimmgabeln, Goldene und Platin-Schallplatten reihen sich aneinander. 2002 gewann sie den Amadeus Austrian MusicAward und den Fred-Jay-Preis, 2015 den smago! Award für Seitensprung als bestes Coveralbum des Jahres. Mit Schicksal, Zufall oder Glück (2018) gelang ihr ein fulminanter Chart-Einstieg.

Die 1964 in Ratingen geborene Sängerin war schon immer eine Macherin – sei es ihr Engagement für die Freien Wähler im Bayerischen Landtag (2008-2013) oder ihre Unterstützung für den „Paulihof – heilende Pädagogik mit Tieren“. Auch als Schauspielerin ist Claudia Jung aktiv: Ihr Debüt gab sie in Das Musikhotel am Wolfgangsee (2007). Ihre außergewöhnlichen Frauenfiguren gehörten zu den Publikumshighlights bei den Süddeutschen Karl-May-Festspielen in Dasing (2015/2019) sowie bei den Karl-May-Spielen im bayerischen Pullman City (2020). Sie lebt mit ihrem Mann, dem Musikproduzenten Hans Singer, in Gerolsbach – die beiden haben eine Tochter.



Die Gastgeberin

Petra Lindenschmidt im Podcast mit Claudia JungPETRA LINDENSCHMIDT, seit 2017 Vice President der Arnold Andre Dominicana S.R.L., ist dem Bünder Traditionsunternehmen seit 1993 verbunden. Sie hat dessen Einführung in das Longfiller-Segment als Distributionspartner diverser Longfiller-Hersteller im Jahre 1996 führend mitgestaltet und war später verantwortlich für alle Marken der Oettinger Davidoff AG auf dem deutschen Markt.

Mit der Premium-Marke CARLOS ANDRÉ hat sie die Vision des Firmeninhabers Axel-Georg André umgesetzt und eine moderne, innovative Marke mit zeitgenössischem Esprit und individuellem Zigarrencharakter geschaffen. Die an Kunst, Literatur und Geschichte interessierte Rheinländerin ist vom Thema Tabak und Zigarre seit langem begeistert. Für sie gehören Zigarrenraucher zu den stillen Genießern, die genau wissen, was sie wollen – ob in Kunst und Kultur oder in Wissenschaft und Politik. Das wird in ihrem Podcast „Auf eine Zigarre ...“, in dem sie mit prominenten Persönlichkeiten über diverse Facetten des Lebens plaudert, eindrucksvoll bewiesen.


Podcast-Auszüge zum Nachlesen:

NA DANN: AUF EINE CAST OFF-ZIGARRE, LIEBE CLAUDIA JUNG.

Was empfinden Sie beim Rauchen einer Zigarre?

Es ist für mich immer etwas Besonderes, eine Zigarre zu rauchen, weil ich ja eigentlich nicht unbedingt zu den klassischen Rauchern gehöre. Aber bei einer Hochzeit oder bei einem besonderen runden Geburtstag, da denke ich dann irgendwie immer „Das gehört jetzt für mich dazu, das brauchen wir jetzt irgendwie – jetzt rauchen wir doch mal eine Zigarre“. Oder sogar an Silvester, wenn alle mit den guten Vorsätzen anfangen und sagen „Dieses Jahr machen wir dies nicht und das nicht“. Einfach aus Spaß, einfach für das ganze Gefühl – das macht es einfach rund.

Rauchen Sie lieber alleine oder in Gesellschaft?

Nur in Gesellschaft.

Erinnern Sie sich an Ihre erste Zigarre?

Bei meiner ersten Zigarre habe ich tatsächlich geglaubt, ich muss sie wie eine Zigarette rauchen, irgendwie inhalieren. Ich glaube, ich war blau und grün im Gesicht – mir ging es nicht so gut.

Und was ist Ihre nachhaltigste Erinnerung mit einer Zigarre?

Ich glaube, das war in der Tat die nachhaltigste Erinnerung – also einfach zu erfahren, wie man es nicht machen sollte, damit man Spaß dran hat.

Was trinken Sie zu einer Zigarre?

Ein schönes Glas Rotwein.

Was gehört bei Ihnen zum Genuss?

Gutes Essen, guter Wein. Ab und zu auch mal ein Whisky. Also einfach das Entspannen oder was das Leben angenehm macht. Das ist für mich Genuss. Und dazu noch mit Freunden zusammen zu sitzen und gemeinsam diese Dinge zu genießen – denn alles ist nur halb so schön, wenn man es nicht teilen kann.

...

Mit wem würden Sie denn gerne eine Zigarrenlänge verbringen?

Ich glaube eine Zigarrenlänge würde ich am liebsten mit Barack Obama verbringen. Weil ich es schon allein wahnsinnig aufregend fand, dass er Präsident geworden ist. Die Art und Weise, wie er Amerika geführt hat. Die Herausforderungen, die er einfach gehabt hat. Er hat mich die ganze Zeit über immer fasziniert. Und das ist so ein Mensch, mit dem ich gerne mal eine Zigarrenlänge verbringen würde.

Was sind Ihre aktuellen Projekte?

Aktuell arbeite ich an meinem neuen Album. Aber ich lasse mir ganz gerne Zeit – Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Dann habe ich noch einige Charity-Projekte, ein paar soziale Projekte, die ich immer wieder versuche zu fördern. Zum einem der Pauli Hof – tiergestützte Therapie für traumatisierte Kinder und Jugendliche und zum anderen ist es ein Projekt, das sich Fontanherzen e.V. nennt. Die kümmern sich um Kinder, die nur mit einer Herzkammer geboren wurden, und deren Familien. Da braucht es noch eine ganze Menge Aufmerksamkeit nach außen. Das sind meine zwei Projekte, die an vorderster Front für mich stehen. Es ist sehr, sehr schwer, sich da selber einzubremsen und immer wieder zu erkennen: Dies geht nicht, das geht nicht, weil man nicht reisen kann, weil man das Publikum nicht reinlassen kann. Es ist für mich nicht immer wirklich nachvollziehbar, aber ich denke, das ist ein Weg, den wir momentan einfach gehen müssen. Einfach für die Allgemeinheit, für uns alle, damit es vielleicht irgendwann auch mal wieder anders geht. Aber es bremst einen natürlich an allen Fronten aus.

Haben Sie zum Schluss einen Genusstipp fürs Leben?

Man sollte essen, was einem schmeckt. Man sollte das tun, was der Körper einem rät. Ich glaube wirklich, dass der Körper uns Signale sendet. Wenn irgendetwas zu viel ist, ist es zu viel – dann muss man das erkennen und es dementsprechend zurückschrauben. Aber ich glaube, wenn man immer ein bisschen auf sein Gefühl und seinen Körper hört, kann man sehr genussvoll durchs Leben gehen. Und das sollte man auf jeden Fall tun.

Liebe Claudia Jung, herzlichen Dank für das vergnügliche Gespräch und die Zeit, die Sie sich für uns genommen haben.

Gern geschehen.