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CARLOS ANDRÉ
 

Podcast 31

Auf eine Zigarre ...
mit Götz Otto

Zigarrenring In Folge 31 des Szene-Podcasts ist der Film- und Theaterschauspieler, Synchronsprecher und Hörbuchstar GÖTZ OTTO zu Gast bei Petra Lindenschmidt – auf eine CARLOS ANDRÉ AIRBORNE.





Der Gast

Götz OttoGÖTZ OTTO wurde 1967 in Offenbach am Main geboren, studierte von 1988-1993 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz und an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Schon während seiner Ausbildung stand er im Berliner Schiller-Theater, später auch bei den Münchner Kammerspielen und dem Residenztheater auf der Bühne.

Die Rolle des Bösewichts in der James Bond Verfilmung Der Morgen stirbt nie (1997) machte den Schauspieler, dessen Filmkarriere mit Rollen in Kleine Haie (1991) und Schindlers Liste (1993) begann, schlagartig auch international bekannt. Es folgten neben deutschen, englischen, spanischen und französischen Kinofilmen wie La Ninja De Tus Ojos (1998), Der Bär ist los (2000), Ma femme s’appelle Maurice (2000), Der Untergang (2004), Alien Autopsy (2007), Iron Sky (2010), Asterix & Obelix – God save Britannia (2011), Emperor (2015) und Enfant Terrible (2020) unzählige TV-Produktionen wie Der Voyeur (1999), Sword of Xanten (2004), Die Wanderhure und Die Säulen der Erde (beide 2010), diverse Gastauftritte im Tatort, aktuell im Nürnberg Tatort „Warum“ (2020), in Der Zürich Krimi (2020) und Die Toten vom Bodensee (2021). Die Produktion Dignity (2019) ist derzeitig für den Grimme Preis nominiert. Zu seinen Theaterrollen zählen Und abends Gäste (2008), The King’s Speech (2012-13) – in Vorbereitung ist Richard III. Hörspiele und Hörbücher gehören ebenfalls zum festen Bestandteil seiner Vita – am 28. Mai erscheint Konsaliks Der Arzt von Stalingrad. Götz Otto lebt mit seiner Familie bei München.


Die Gastgeberin

Petra Lindenschmidt auf eine Zigarre mit Götz OttoPETRA LINDENSCHMIDT, seit 2017 Vice President der Arnold André Dominicana S.R.L., ist dem Bünder Traditionsunternehmen seit 1993 verbunden. Sie hat dessen Einführung in das Longfiller-Segment als Distributionspartner diverser Longfiller-Hersteller im Jahre 1996 führend mitgestaltet und war später verantwortlich für alle Marken der Oettinger Davidoff AG auf dem deutschen Markt.

Mit der Premium-Marke CARLOS ANDRÉ hat sie die Vision des Firmeninhabers Axel-Georg André umgesetzt und eine moderne, innovative Marke mit zeitgenössischem Esprit und individuellem Zigarrencharakter geschaffen. Die an Kunst, Literatur und Geschichte interessierte Rheinländerin ist vom Thema Tabak und Zigarre seit langem begeistert. Für sie gehören Zigarrenraucher zu den stillen Genießern, die genau wissen, was sie wollen – ob in Kunst und Kultur oder in Wissenschaft und Politik. Das wird in ihrem Podcast „Auf eine Zigarre ...“, in dem sie mit prominenten Persönlichkeiten über diverse Facetten des Lebens plaudert, eindrucksvoll bewiesen.


Podcast-Auszüge zum Nachlesen:

NA DANN: AUF EINE AIRBORNE-ZIGARRE, LIEBER GÖTZ OTTO.

Was empfinden Sie beim Rauchen einer Zigarre?

Götz Otto: Ich kann nicht immer eine Zigarre rauchen. Zum Zigarre rauchen brauche ich Muße, ich brauche Zeit und ich muss inspiriert entspannt sein. Das ist selten, dass das so zusammenkommt, aber das ist natürlich – und das ist die Empfindung dabei – ein Genuss.

Bei welcher Gelegenheit rauchen Sie eine Zigarre?

GO: Ich bin kein regelmäßiger Zigarrenraucher, der jetzt sagt „Oh, jetzt ist es 4.00 und jetzt muss ich eine Zigarre rauchen“, sondern es muss ein entspannter Moment sein, mein Kopf darf nicht leer sein, er muss angeregt sein, aber ich darf jetzt auch nicht viel auf dem Zettel haben.

Rauchen Sie lieber alleine oder in Gesellschaft?

GO: Ich habe gerne eine entspannte Zigarrenrunde mit mehreren Menschen und ich bin aber auch gerne in meinem Ledersessel alleine mit einer Zigarre.

Und welches Format würden Sie dann bevorzugen?

GO: Das kommt natürlich ein bisschen auf die Zeit an – zu großformatige Zigarren sind aber nicht meine.

Was trinken Sie zu einer Zigarre?

GO: Das kommt auch auf den Moment an – ich muss gar nicht zwingend etwas dazu trinken. Aber es gibt Momente, da trinke ich gerne ein Bier dazu, es gibt aber auch Momente, da trinke ich gerne einen spannenden Rum oder einen spannenden Whisky dazu.

Erinnern Sie sich an Ihre erste Zigarre?

GO: Meine erste erinnerte Zigarre ist im Savoy-Hotel in Berlin im Zigarrenraum gewesen. Das ist aber schon 30 Jahre her.

Was ist Ihre nachhaltigste Erinnerung mit einer Zigarre?

GO: Die nachhaltigste Erinnerung an eine Zigarre war eine Zigarre mit Dodi Al-Fayed, der ein Filmproduzent war, mir seinen Film vorgezeigt hat und 4 Wochen später war er tot. Er hat GI Jane mitproduziert und er hat mir – ich war alleine mit ihm – den Film gezeigt und wir haben dazu eine Zigarre geraucht, im Kino, weil es war sein privater Vorführraum. Dodi war ein sehr guter Freund von Barbara Broccoli – ein sehr, sehr enger Freund von Barbara, sie sind zusammen aufgewachsen – und das ist an einem Samstag passiert und am Montag sollte eigentlich Diana mit den Kindern zu uns an den Set kommen. Das wussten wir alle schon. Und ich war mit Pierce an dem Abend unterwegs und wir sind ins Auto eingestiegen und dann haben wir diese Nachricht gehört. Und wir kannten sie beide – es war sehr eigenartig.

Was gehört bei Ihnen zum Genuss?

GO: Zum Genuss gehört für mich auf jeden Fall ein Zeitfaktor. Wenn man keine Zeit hat, kann man nicht genießen. Alles, was mit Genuss zu tun hat, ist eine Frage von Einlassen. Also ich kann eine wahnsinnig gute Zigarre und einen wahnsinnig guten Wein trinken, wenn ich da keine Zeit und keine Muße dem Produkt widme – oder ein gutes Brot essen – wenn ich da einfach nur sage, ich stopfe das in mich hinein, dann genieße ich es nicht.

...

Wie entspannen Sie am besten?

GO: Ich entspanne tatsächlich gut, wenn ich mir die Ruhe nehme, eine Zigarre anzuzünden.

Mit wem würden Sie gerne eine Zigarrenlänge verbringen?

GO: Ich treffe so viele interessante Menschen und sich auf sie einzulassen ist die größere Herausforderung, das viel spannendere Thema als sich Gedanken über Leute zu machen, mit denen man sich vielleicht hätte treffen wollen.

...

Was sind Ihre aktuellen Projekte?

GO: Ich freue mich sehr, dass ich ein sehr spannendes Hörbuch vor mir habe, da darf ich den Arzt von Stalingrad verhörbüchern – das Buch gibt es ja schon über 60 Jahre. Und das ist ein sehr, sehr spannendes Buch, weil es mehrere Zeitbezüge hat. Als das damals geschrieben wurde, 1956, Kriegsende, Kriegsgefangene in Russland, wie ging Deutschland mit seiner Vergangenheit damals um und wie gehen wir heute mit dieser Vergangenheit um und der Art und Weise, wie das damals rezipiert wurde. Das finde ich wahnsinnig spannend. Auch die Sprache finde ich sehr spannend. Dann hoffe ich endlich mal den besagten Richard III. irgendwann auf die Bühne bringen zu können. Das hat nichts mit mir oder der Bühne zu tun, sondern mit dem doofen Virus. Und dann habe ich einen Tatort vor der Nase, wo ich wieder einmal der Bösewicht bin. Ja, und diverse andere Drehprojekte.

Und zum Schluss: Haben Sie für uns einen Genusstipp fürs Leben?

GO: Ich wiederhole mich: Um genießen zu können, braucht man Zeit. Und die Zeit für den Genuss muss man sich auch nehmen.

Lieber Götz Otto, herzlichen Dank für das sympathische Gespräch, für die Zeit, die Sie sich für uns genommen haben und für das von Ihnen gelesene Hörbuch Der Arzt von Stalingrad von Konsalik, der heute 100 Jahre alt geworden wäre. Das Hörbuch können Sie, liebe Zuhörer, zusammen mit dem E-Book 3:0 für Pinguin, 50 erstmalig veröffentlichte Kurzgeschichten von Konsalik als einen Preis von dreien ab heute in unserem 5. Podcast-Gewinnspiel gewinnen. Viel Erfolg!