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CARLOS ANDRÉ
 

Podcast 17

Auf eine Zigarre ...
mit Herbert Knaup

Zigarrenring Petra Lindenschmidt empfängt in der 17. Folge ihres Podcasts den beliebten Schauspieler HERBERT KNAUP auf eine CARLOS ANDRÉ CAST OFF.





Der Gast

Herbert Knaup HERBERT KNAUP, 1956 in Sonthofen geboren, arbeitete zunächst an verschiedenen renommierten Theatern. Mit Wallers letzter Gang gab er 1988 sein Spielfilmdebüt. 1993 erhielt er für seine Rolle im Kinothriller Die Sieger den „Bayerischen Filmpreis“. Für die Vaterrolle in Lola rennt wurde Knaup 1999 mit dem „Deutschen Filmpreis“ als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. 2005 sah man ihn in dem Oscar-gekrönten Film Das Leben der Anderen. Er spielte u.a. in den Filmen von Josef Vilsmaier Der Brandner Kaspar und Marlene, dem TV-Event-Movie Mogadishu, in der Groteske Der Bär ist los! Die Geschichte von Bruno, in der Kino-Produktion In Darkness, in Der alte Affe Angst sowie in Agnes und seine Brüder.

Heute ist Herbert Knaup von den deutschen Fernsehbildschirmen, Kinoleinwänden und Theaterbühnen nicht mehr wegzudenken. Unter anderem wurde er im Februar 2005 als bester deutscher Schauspieler mit der „Goldenen Kamera“ ausgezeichnet und 2008 mit dem „Hessischen Fernsehpreis“. Ab 2009 spielte er in den skurrilen Heimatkrimis Kluftinger den gleichnamigen Kommissar. 2017 übernahm er die Hauptrolle im TV-Film Toter Winkel, der in dem Jahr für den Internationalen Emmy nominiert worden ist. 2014 verlieh ihm der Freistaat Bayern den Bayerischen Verdienstorden. 2017 wurde Herbert Knaup mit dem Preis des Saarländischen Rundfunks beim „Günter Rohrbach Filmpreis“ für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Seit 2015 gehört der beliebte Schauspieler zum Hauptensemble der ARD-Reihe Die Kanzlei, deren neue Folgen am 12. Februar starten. Knaup lebt mit seiner Familie in Berlin.



Die Gastgeberin

Petra Lindenschmidt im Podcast mit Herbert KnaupPETRA LINDENSCHMIDT, seit 2017 Vice President der Arnold André Dominicana S.R.L., ist dem Bünder Traditionsunternehmen seit 1993 verbunden. Sie hat dessen Einführung in das Longfiller-Segment als Distributionspartner diverser Longfiller-Hersteller im Jahre 1996 führend mitgestaltet und war später verantwortlich für alle Marken der Oettinger Davidoff AG auf dem deutschen Markt.

Mit der Premium-Marke CARLOS ANDRÉ hat sie die Vision des Firmeninhabers Axel-Georg André umgesetzt und eine moderne, innovative Marke mit zeitgenössischem Esprit und individuellem Zigarrencharakter geschaffen. Die an Kunst, Literatur und Geschichte interessierte Rheinländerin ist vom Thema Tabak und Zigarre seit langem begeistert. Für sie gehören Zigarrenraucher zu den stillen Genießern, die genau wissen, was sie wollen – ob in Kunst und Kultur oder in Wissenschaft und Politik. Das wird in ihrem Podcast „Auf eine Zigarre ...“, in dem sie mit prominenten Persönlichkeiten über diverse Facetten des Lebens plaudert, eindrucksvoll bewiesen.


Podcast-Auszüge zum Nachlesen:

NA DANN: AUF EINE CAST OFF-ZIGARRE, LIEBER HERBERT KNAUP.

Was empfinden Sie beim Rauchen einer Zigarre?

Herbert Knaup: Wenn ich rauche, dann suche ich mir einfach eine gute Zigarre aus und die zünde ich mir an – und habe dabei so ein gewisses Ritual … Und wenn sie dann raucht und ich sie mir zu Gemüte führe, dann fühle ich mich eigentlich wohl, dann fange ich an zu entspannen, nachzudenken. Rauch war für mich immer auch ein wichtiger Moment und eine Möglichkeit, etwas zu entdecken.

Bei welcher Gelegenheit rauchen Sie eine Zigarre?

HK: Wenn ein guter Freund vorbeikommt, der auch Zigarrenraucher ist. Ich selber gönne es mir allein selten, eigentlich eher in Gesellschaft. Und manchmal, wenn ich ein schönes Erlebnis hatte, dann bedanke ich mich mit einer guten Zigarre.

Mit wem würden Sie gerne eine Zigarrenlänge verbringen?

HK: Mit Che Guevara. Mit Ernest Hemingway würde ich auch gerne rauchen – oder hätte ich gerne geraucht und einfach still zugehört und ihm beim Schreiben über die Schulter geguckt. Und Che Guevara vielleicht bei seinen Revolutionsgedanken unterstützt.

Erinnern Sie sich an Ihre erste Zigarre?

HK: Ich bin ja 1956 geboren, da haben die natürlich in diesen Kneipen und Restaurants – ich komme aus dem Allgäu – immer so kleine Stumpen geraucht und da hat man sich gedacht „Was ist das eigentlich für ein Zeug?“, „Was machen die da?“ – diese Männer, die sich eben nicht elegante Zigarren ansteckten, sondern so dickere – weil sie dann mehr „dauerrauchen“ konnten. Und dann habe ich da, glaube ich, mal dran gezogen und es wurde mir ein bisschen schlecht, in meiner Erinnerung ... Mein Vater hat ab und zu auch mal eine Zigarre geraucht und hat diese dann abgebissen – also nicht mit einem Zigarrenschneider angeschnitten – und auch nass gemacht. Das hat mich damals auch so fasziniert. Er hat sie erst feucht gemacht und dann angezündet und so – also er hatte so gewisse Rituale.

Was ist Ihre nachhaltigste Erinnerung mit einer Zigarre?

HK: Ich war mal in einer Tabakfabrik auf Kuba – das hat mich unglaublich fasziniert. Da war ich in der Cohiba-Fabrik und sah eben diese ganzen Frauen da – das war ein unglaubliches Erlebnis. Wie die da die Zigarren hergestellt haben und was das eben auch für eine Sinnlichkeit und Leidenschaft ist, was da aus so einer Zigarre dampft.

Was trinken Sie zu einer Zigarre?

HK: Rotwein, manchmal aber auch etwas Härteres. Ein sehr guter Whisky schmeckt sehr gut zu einer Zigarre.

Was gehört bei Ihnen zum Genuss?

HK: Gesellschaft, Menschen, Freunde, Musik, gute Gespräche. Eigentlich: etwas familiäres mit Freunden erleben. Also eine Patchwork-Family, eine Großfamilie, die sich ab und an trifft. Das ist für mich eigentlich Genuss.

...

Was sind Ihre aktuellen Projekte?

HK: Die Reihe, die ich immer machen darf mit meiner Partnerin Sabine Postel und den anderen Kollegen – das ist „Die Kanzlei“ – dafür wieder eine neue Staffel aufzustellen, das liegt an. Und vielleicht noch ein paar andere Projekte, die ich jetzt noch gar nicht so im Kopf habe. Also ich freue mich drauf.

Und zum Schluss: Haben Sie für uns einen Genusstipp fürs Leben?

HK: Dass man den Augenblick genießen soll, wann immer er einem bewusst wird.

Lieber Herbert Knaup, vielen Dank für das kurzweilige Gespräch und für die Zeit, die Sie sich für uns genommen haben.

HK: Bitteschön.