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CARLOS ANDRÉ
 

Podcast 15

Auf eine Zigarre ...
mit Nick Wilder

Zigarrenring Petra Lindenschmidt begrüßt in der 15. Folge ihres Szene-Podcasts den Schauspieler und Autor NICK WILDER auf eine CARLOS ANDRÉ AIRBORNE.





Der Gast

Nick WilderNICK WILDER wurde 1952 als Sohn eines Landwirts auf der Insel Fehmarn geboren. Er kann bereits auf ein turbulentes Leben zurückblicken. Als junger Musiker machte er 1970 seine Rockband „Flangia Kaiphos“ zur zweitbesten deutschen Schülerband. An der Universität Hamburg schloss er das Studium der Holzwirtschaft ab. 1977 wurde er Windsurfweltmeister, er besaß Surfshops in Florida und Dänemark. Mit 40 verkaufte Nick seine Geschäfte und zog nach Los Angeles, um Schauspiel zu studieren. Es gelang ihm schnell, in vielen US-TV-Produktionen und Kino-Filmen mitzuspielen, sogar in Roland Emmerichs Welterfolg Stargate. In Deutschland wurde Nick Wilder als die Werbefigur „Herr Kaiser“ bekannt, die er 14 Jahre für eine große Versicherung verkörperte. In der RTL Action-Serie S.O.S. Barracuda ging er auf Verbrecherjagd und wirkte u.a. in TV-Produktionen wie Rosamunde Pilcher, SOKO Kitzbühel, Unser Charly, Robby mit. 10 Jahre war er der Schiffsarzt „Doc Sander“ auf dem ZDF Traumschiff. Diese Rolle beendete er erfolgreich 2020 und widmet sich jetzt als Schauspieler, Autor und Musiker vielen neuen Projekten, u.a. in seiner Heimat Montana, USA.

In seiner gerade erschienenen Autobiografie „Hallo, Herr Kaiser! Das Leben ist wilder als man denkt“ berichtet er über die Geschichte vom kleinen Klaus Wilder, der immer artig sein sollte, jedoch schnell die wundersam verschlungenen Wege des Lebens kennenlernte: von Fehmarn nach Hollywood, vom Bauernhof auf das Traumschiff, vom Surfbrett zur Werbeikone einer ganzen Generation. Nick Wilder ist seit 2001 mit der Südtiroler Schauspielerin Christine Mayn verheiratet.


Die Gastgeberin

Petra LindenschmidtPETRA LINDENSCHMIDT, seit 2017 Vice President der Arnold André Dominicana S.R.L., ist dem Bünder Traditionsunternehmen seit 1993 verbunden. Sie hat dessen Einführung in das Longfiller-Segment als Distributionspartner diverser Longfiller-Hersteller im Jahre 1996 führend mitgestaltet und war später verantwortlich für alle Marken der Oettinger Davidoff AG auf dem deutschen Markt.

Mit der Premium-Marke CARLOS ANDRÉ hat sie die Vision des Firmeninhabers Axel-Georg André umgesetzt und eine moderne, innovative Marke mit zeitgenössischem Esprit und individuellem Zigarrencharakter geschaffen. Die an Kunst, Literatur und Geschichte interessierte Rheinländerin ist vom Thema Tabak und Zigarre seit langem begeistert. Für sie gehören Zigarrenraucher zu den stillen Genießern, die genau wissen, was sie wollen – ob in Kunst und Kultur oder in Wissenschaft und Politik. Das wird in ihrem Podcast „Auf eine Zigarre ...“, in dem sie mit prominenten Persönlichkeiten über diverse Facetten des Lebens plaudert, eindrucksvoll bewiesen.


Podcast-Auszüge zum Nachlesen:

NA DANN: AUF EINE AIRBORNE-ZIGARRE, LIEBER NICK WILDER.

Was empfinden Sie beim Rauchen einer Zigarre?

Nick Wilder: Genuss. Puren Genuss. Dafür nehme ich mir auch Zeit – es passiert nicht so oft, aber dann nehme ich mir richtig viel Zeit und genieße sie.

Bei welcher Gelegenheit rauchen Sie eine Zigarre?

NW: Wenn ich etwas feiern will, zelebrieren will. Und dann wird das auch richtig vorbereitet, da muss ein bestimmter Drink dazu kommen … Also: wenn etwas Besonderes in meinem Leben passiert, dann ziehe ich mir eine rein.

Rauchen Sie lieber alleine oder in Gesellschaft?

NW: In Gesellschaft. Zigarre ist für mich etwas, was ich mit tollen Gesprächen verbinde.

Erinnern Sie sich an Ihre erste Zigarre?

NW: Ja. Bei der habe ich einen Hustenanfall bekommen und mir brannte die Zunge so lichterloh, dass ich dachte, ich rühre nie wieder eine an. Das hat sich geändert. Ja, vielleicht habe ich auch irgendwas falsch gemacht, ich weiß nicht was das war, aber: Jetzt genieße ich sie mehr und mir brennt auch die Zunge nicht. Vielleicht war die Zigarre zu billig, ich weiß es nicht, aber ich war damals 16 und ich fand es nicht so toll, aber bin dann später auf den Genuss gekommen.

Was gehört denn bei Ihnen noch zum Genuss?

NW: Das Surrounding, das Setting. Ich brauche Ruhe. Entweder gar keine Musik und wenn, dann Jazz, Klassik. Und möglichst auch immer ein Kaminfeuer oder offenes Lagerfeuer dazu.

...

Was ist Ihr Lebensmotto?

NW: Ich habe zwei. Das eine ist der berühmte Song von Aretha Franklin „R E S P E C T – Respect“ und das zweite ist der berühmte Satz „Leave your EGO at the door“.

...

Was sind Ihre aktuellen Projekte?

NW: Ich habe ein Buch geschrieben, eine Biografie „Hallo Herr Kaiser! Das Leben ist wilder als man denkt“. Ich habe es zu Ende gebracht und es war ein wilder Ritt. Es war sehr emotional, ich bin sehr stolz darauf und es hat mir persönlich sehr viel gegeben. Die nächsten Projekte sind, daraus eine Lesung zu machen. Das ist jetzt in COVID-Zeiten natürlich ziemlich schwer, aber wir haben eine Lösung gefunden: Und zwar eine kleine Lesung, die wir in die Welt hinaus streamen. Es ist was ganz Neues. Reservix, die Ticketfirma in Deutschland, hat sich mit eingeschaltet und am 05. März wird das in meiner Heimat im Inselkino stattfinden. Alle, die in meinem Leben vorkommen und mich begleitet haben, werden dort als Gäste auftreten und das Live-Publikum wird dann Fragen stellen. Das wird eine Art Lesung-Talk, wo gleichzeitig Bilder und Videos auf die Leinwand geschmissen werden, die dann natürlich im Stream zu Hause bei den Leuten erscheinen. Ein ganz neues Projekt – etwas Neues und Innovatives. Ich freue mich riesig darauf und wir werden mal sehen, wo wir damit landen.

Und zum Schluss: Haben Sie für uns einen Genusstipp fürs Leben?

NW: Mein Genusstipp fürs Leben ist eigentlich der, dass jeder sich einmal mit seinem Lieblingsgetränk an seinen Lieblingsort hinsetzen sollte, die Augen schließen und gerade in diesen Zeiten einmal darüber nachdenken sollte, wofür man dankbar sein muss.

Lieber Nick Wilder, herzlichen Dank für das sehr anregende Gespräch und für die Zeit, die Sie sich für uns genommen haben.