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CARLOS ANDRÉ
 

Podcast 35

Auf eine Zigarre ...
mit Philipp Moog

Zigarrenring Petra Lindenschmidt begrüßt in der 35. Folge ihres Szene-Podcasts den Schauspieler und erfolgreichsten deutschen Synchronsprecher PHILIPP MOOG auf eine CARLOS ANDRÉ AIRBORNE.





Der Gast

Philipp MoogPHILIPP MOOG wurde 1961 in München geboren. Nach seiner Schauspielausbildung am Münchner Zinner-Studio wurde Moog 1983 von dem US Regisseur George Roy Hill für die John le Carré-Verfilmung Die Libelle engagiert. Der Beginn einer erfolgreichen Karriere. Zunächst wanderte der Schauspieler in die USA aus, absolvierte eine weitere Ausbildung an der New Yorker „Neighborhood Playhouse School of the Theatre“ und kehrte dann nach Deutschland zurück. Rollen in Krimireihen wie Derrick, Der Alte, Tatort und Sperling oder Kinofilme wie Herbstmilch (1989) und Go Trabi Go (1991) machten ihn bekannt.

Neben unzähligen weiteren TV-Rollen, u.a. in Die Elsässer (1996), Marias letzte Reise (2005), Kommissar Süden und der Luftgitarrist (2008), Die Puppenspieler (2017) und Lang lebe die Königin (2020), gilt Moog auch als einer der erfolgreichsten deutschen Synchronsprecher: er ist die deutsche Stimme von Ewan McGregor, Orlando Bloom, Owen Wilson und Neil Patrick Harris. Ferner spricht er Computerspiele der Star Wars Saga als Obi-Wan Kenobi sowie Dokumentationen für ARTE und ZDF: Ein Tag in Auschwitz (ZDF) wurde mit dem Bayerischen Fernsehpreis 2020 ausgezeichnet, für Tante Poldi und die sizilianischen Löwen erhielt Moog 2016 den Deutschen Hörbuchpreis. 2009 erschien Moogs erster Roman „Lebenslänglich“, am 3. August 2021 folgt sein zweiter: „Anderwelt“ – die Geschichte einer Familie, die sich durch den bevorstehenden Tod des Patriarchen auf einmal mit sich selbst konfrontiert sieht und mit einem Geheimnis aus der Vergangenheit. Philipp Moog lebt am Starnberger See.



Die Gastgeberin

Petra Lindenschmidt auf eine Zigarre mit Philipp MoogPETRA LINDENSCHMIDT, seit 2017 Vice President der Arnold André Dominicana S.R.L., ist dem Bünder Traditionsunternehmen seit 1993 verbunden. Sie hat dessen Einführung in das Longfiller-Segment als Distributionspartner diverser Longfiller-Hersteller im Jahre 1996 führend mitgestaltet und war später verantwortlich für alle Marken der Oettinger Davidoff AG auf dem deutschen Markt.

Mit der Premium-Marke CARLOS ANDRÉ hat sie die Vision des Firmeninhabers Axel-Georg André umgesetzt und eine moderne, innovative Marke mit zeitgenössischem Esprit und individuellem Zigarrencharakter geschaffen. Die an Kunst, Literatur und Geschichte interessierte Rheinländerin ist vom Thema Tabak und Zigarre seit langem begeistert. Für sie gehören Zigarrenraucher zu den stillen Genießern, die genau wissen, was sie wollen – ob in Kunst und Kultur oder in Wissenschaft und Politik. Das wird in ihrem Podcast „Auf eine Zigarre ...“, in dem sie mit prominenten Persönlichkeiten über diverse Facetten des Lebens plaudert, eindrucksvoll bewiesen.


Podcast-Auszüge zum Nachlesen:

NA DANN: AUF EINE AIRBORNE-ZIGARRE, LIEBER PHILIPP MOOG.

Was empfinden Sie beim Rauchen einer Zigarre?

Philipp Moog: Ruhe und Entspannung und Konzentration.

Bei welcher Gelegenheit rauchen Sie eine Zigarre?

PM: Es ist nicht so oft. Es sind besondere Anlässe. Es kann auch mal unter der Woche abends sein oder am Wochenende, aber gern bei schlechten Wetter, gern drinnen und ruhig.

Rauchen Sie lieber alleine oder in Gesellschaft?

PM: Eigentlich gerne alleine.

Und welches Format würden Sie dann bevorzugen?

PM: Ein kleines Format finde ich schön. Ich denke da an eine dreiviertel Stunde, ungefähr. Gerne tunke ich es auch vorher wo rein, in einen Botucal-Rum z.B., Reserva. Das hat mir ein Barkeeper in der Savoy-Bar in Berlin vor 11/12 Jahren gezeigt, dass man das Mundstück so ganz kurz eintippt in den Rum – toll.

Was trinken Sie zu einer Zigarre?

PM: Also da ist ein schöner Rum, aus Venezuela z. B., etwas Tolles. Ich habe es mal mit Whisky probiert oder mit Rotwein, aber das geht nicht. Für mich ist es der Rum – so ein schöner Reserva – der passt perfekt dazu.

Erinnern Sie sich an Ihre erste Zigarre?

PM: Ja, da war ich ungefähr 12 und habe mit einem Kumpel zusammen in einem kleinen Kramladen bei uns eine Packung Weisse Eule gekauft. Das waren so kleine Zigarillos oder Zigarren mit einem weißen Mundstück. Und die hatten eine erstaunlich abführende Wirkung – ich hätte vielleicht nicht drei davon rauchen sollen und vor allem nicht inhalieren.

Was ist denn Ihre nachhaltigste Erinnerung mit einer Zigarre?

PM: Das war vor dreieinhalb Jahren, da kam mir die Grundidee für meinen neuen Roman „Anderwelt“. Das ist wirklich so – das sind so diese Momente, wo man vollkommen runterfährt und ich auch gerne alleine bin dabei – und ich bin nicht ganz allein, ich habe auch gerne meinen Stift und Papier dabei.

Was gehört bei Ihnen zum Genuss?

PM: Wenn ich die Ruhe habe, mich zu konzentrieren und gute Gedanken zu haben, die nicht beeinflusst sind von dem Wahnsinn heutzutage. Das ist für mich eigentlich Genuss. Also eigentlich alles, womit man runterkommt – ein Bild anguckt oder einfach nur sitzt und in die Natur guckt – das ist für mich auch Genuss.

...

Mit wem würden Sie gerne eine Zigarrenlänge verbringen?

PM: Mit jemanden, der neben mir sitzt und gemeinsam mit mir schweigt.

...

Was sind Ihre aktuellen Projekte?

PM: Ich habe gerade den Ewan McGregor in einer neuen Netflix-Serie synchronisiert – Hauptrolle – die heißt Halston, nach dem Modedesigner Halston. Und er spielt den Halston in einem Fünfteiler – grandiose Performance, hat einen riesen Spaß gemacht. Jetzt steht mein zweiter Roman an. Er wird am 03. August rauskommen, heißt „Anderwelt“ und handelt von einer großen Familie, die sich damit auseinander setzen muss, dass der Patriarch im Sterben liegt. Und die Familie sieht sich auf einmal mit sich selbst konfrontiert und auch mit ihrer eigenen Vergangenheit.

Und zum Schluss: Haben Sie für uns einen Genusstipp fürs Leben?

PM: Lieber jetzt als nie! Weil meistens bleibt’s beim nie, wenn man es nicht jetzt macht.

Lieber Philipp Moog, herzlichen Dank für das vergnügliche und alles andere als ruhige Gespräch, das Sie mit mir geführt haben.

PM: Ich danke!