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CARLOS ANDRÉ
 

Podcast 8

Auf eine Zigarre ...
mit Raimund Wilhelmi

Zigarrenring Petra Lindenschmidt empfängt in der achten Folge ihres Podcasts den Heilfasten-Experten RAIMUND WILHELMI auf eine CARLOS ANDRÉ CAST OFF.



Der Gast

Raimund WilhelmiRAIMUND WILHELMI (70) wuchs am Bodensee auf und ging auf Schloss Salem und dem Atlantic College in Wales zur Schule. Danach studierte er Jura in Berlin, Freiburg und Hamburg und Psychologie in New York. Nach dem frühen Tod des Vaters übernahm er die Leitung der berühmten Buchinger Wilhelmi Kliniken in Überlingen/Bodensee und Marbella/Spanien. Seine Frau ist die Genfer Ärztin Dr. Francoise Wilhelmi de Toledo, bekannt durch Buchveröffentlichungen, Podcasts sowie Auftritte im Fernsehen und auf internationalen Kongressen.

Seit er die Kliniken in Marbella und Überlingen 2019 an seine beiden Söhne übergeben hat, bleibt ihm mehr Zeit für seine Leidenschaften: Wilhelmi ist engagierter Kommunalpolitiker, Jazzpianist und Liebhaber von moderner Kunst. Anfang 2020 erschien sein Buch „Das Glück des Fastens“, in dem er die geistige und emotionale Seite des Fastens beschreibt und dabei auf die Schriften seines Großvaters, dem Begründer der modernen Fastentherapie Dr. Otto Buchinger, eingeht.


Die Gastgeberin

Petra Lindenschmidt im Podcast mit Raimund WilhelmiPETRA LINDENSCHMIDT, seit 2017 Vice President der Arnold Andre Dominicana S.R.L., ist dem Bünder Traditionsunternehmen seit 1993 verbunden. Sie hat dessen Einführung in das Longfiller-Segment als Distributionspartner diverser Longfiller-Hersteller im Jahre 1996 führend mitgestaltet und war später verantwortlich für alle Marken der Oettinger Davidoff AG auf dem deutschen Markt.

Mit der Premium-Marke CARLOS ANDRÉ hat sie die Vision des Firmeninhabers Axel-Georg André umgesetzt und eine moderne, innovative Marke mit zeitgenössischem Esprit und individuellem Zigarrencharakter geschaffen. Die an Kunst, Literatur und Geschichte interessierte Rheinländerin ist vom Thema Tabak und Zigarre seit langem begeistert. Für sie gehören Zigarrenraucher zu den stillen Genießern, die genau wissen, was sie wollen – ob in Kunst und Kultur oder in Wissenschaft und Politik. Das wird in ihrem Podcast „Auf eine Zigarre ...", in dem sie mit prominenten Persönlichkeiten über diverse Facetten des Lebens plaudert, eindrucksvoll bewiesen.


Podcast-Auszüge zum Nachlesen:

NA DANN: AUF EINE CAST OFF-ZIGARRE, LIEBER RAIMUND WILHELMI.

Was empfinden Sie beim Rauchen einer Zigarre?

Raimund Wilhelmi: Genuss, Frieden, Verinnerlichung.

Bei welcher Gelegenheit rauchen Sie eine Zigarre?

RW: Meist in guter Gesellschaft oder am Abend nach einem harten Tag.

Rauchen Sie lieber alleine oder in Gesellschaft?

RW: Das kann beides sein. Es ist natürlich schön, wenn auch jemand dabei ist, der selber auch gern Zigarre raucht - das schafft dann eine gewisse Verbindung, eine Gemeinsamkeit, wo man sich auch austauscht über den Genuss, den man gerade empfindet.

Mit wem würden sie gerne eine Zigarrenlänge verbringen?

RW: Mit einem guten Freund, mit dem mich vieles verbindet.

Erinnern Sie sich an Ihre erste Zigarre?

RW: Ja. Ich war ja früher Pfeifenraucher, als Student und auch noch später als angehender Jurist, und ich liebte meine Pfeifen. Aber dieser Saft auf der Zunge war nicht gut. Zigaretten wollte ich nicht rauchen und habe dann begonnen, mich für einen Kompromiss zu entscheiden: nämlich den Genuss – aber auf einem, auf dem man nicht so rumbeißen konnte. Und damals habe ich das Geschäft von Zino Davidoff in Genf entdeckt, der damals noch kubanische Zigarren importierte. Es war wunderbar!

Was trinken Sie zu einer Zigarre?

RW: Rotwein oder Whisky.

Was gehört bei Ihnen zum Genuss?

RW: Die Entspannung, die Gesellschaft und auch in gewisser Weise der Wert dessen, was ich genieße. Dass man es auswählt. Dass es ein guter Wein ist, vielleicht dessen Weinberg man kennt oder die Zigarre, wo man weiß, wer der Produzent ist und wo man sich schon in gewisser Weise damit beschäftigt hat. Also, es ist immer auch eine gewisse Wissbegierde bei mir mit dabei.

...

Was sind ihre aktuellen Projekte?

RW: Als ich mich gerade entschlossen hatte, meine Unternehmen an meine Söhne weiterzugeben, kam ein Verlag auf mich zu und fragte, ob ich nicht ein Buch über das Fasten und über meinen Großvater schreiben möchte. Das war eine Herausforderung, denn ich hatte bisher noch kein Buch geschrieben und es war wirklich etwas, was mich sehr gefordert hat, aber wo ich in der Lage war, mal was für das Fasten zu sagen, was Andere bisher noch nicht in dieser Weise gesagt hatten, die nur über körperliche Stoffwechselvorgänge geschrieben haben, und ich der Meinung bin, dass genauso viel wie im Körper auch in der Seele und in den Emotionen im Fasten vor sich geht.

Und zum Schluss: Haben sie für uns einen Genusstipp fürs Leben?

RW: Dinge so zu genießen wie sie in der Natur vorkommen und sie nicht zu sehr verfeinern, missbrauchen, verkomplizieren, sondern dieser pure Genuss ist oft einer wie bei einer Kartoffel, die man als solche mit Butter isst oder eben wie bei einem Naturprodukt wie eine Zigarre oder auch ein Glas Wein – dass man das nicht vermischt mit zehn oder zwanzig anderen Sachen, wo man zum Schluss nicht mehr weiß, was die Ursubstanz ist. Also dieser wahre Genuss ist sehr oft etwas Pures, etwas Reines.

Vielen Dank für das sehr anregende Gespräch und für die Zeit, die Sie sich genommen haben.

RW: Es hat mir viel Freude gemacht, mit Ihnen zu reden. Vielen Dank.