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CARLOS ANDRÉ
 

Podcast 10

Auf eine Zigarre ...
mit Rüdiger Joswig

Zigarrenring In der zehnten Folge ihres Podcasts begrüßt Petra Lindenschmidt den beliebten Schauspieler RÜDIGER JOSWIG auf eine CARLOS ANDRÉ AIRBORNE.





Der Gast

Rüdiger JoswigSeine Schauspielausbildung erhielt RÜDIGER JOSWIG an der Theaterhochschule „Hans Otto“ in Leipzig. In vielen Hauptrollen, von der Klassik bis zur Moderne, bewies er sein schauspielerisches Talent auf der Bühne. Parallel spielte er in über 30 Produktionen der DEFA und des DDR-Fernsehens. Mit 19 bekam er seine erste große Spielfilmrolle in Heiner Carows Film „Karriere“. Nachdem er 1982 aus politischen Gründen einen Ausreiseantrag stellte, wurde ihm Berufsverbot erteilt und er musste sich als Tellerwäscher, Kellner und Bauarbeiter durchschlagen. Erst 1987 wurde sein Antrag auf ständige Ausreise nach Westberlin bewilligt. Dort arbeitete er zunächst als Synchronsprecher und gastierte am Renaissance Theater Berlin. Es folgten Rollen in diversen deutschen Spielfilmen und internationalen Produktionen, wie in Italien „L’Avvocato delle Donne“ (Für Liebe und Gerechtigkeit) oder in Simbabwe in 12 Folgen „Unter der Sonne Afrikas“.

In 250 Folgen der ZDF-Erfolgsserie „Die Küstenwache“ (1996 bis 2013) spielte er sich endgültig in die Herzen seines Publikums. Seither ist er, neben seinen Synchronarbeiten, in vielen TV-Haupt- und Gastrollen, u.a. „Rosamunde Pilcher“, „Inga Lindström“, „Dr. Kleist“, „Soko München“ und auf bundesweiten Theaterbühnen zu sehen – auch mit seiner Frau Claudia Wenzel mit der autobiographischen Lesung „Zeitenwende-Lebenswende“. Mit ihr hat er mit der Aktion „WIR HELFEN SCHAUSPIELERN“ zu Spenden auf gerufen für die Kollegen, deren Existenzen durch die Lockdown Maßnahmen massiv bedroht sind: instagram/wirhelfenschauspielern.


Die Gastgeberin

Petra LindenschmidtPETRA LINDENSCHMIDT, seit 2017 Vice President der Arnold André Dominicana S.R.L., ist dem Bünder Traditionsunternehmen seit 1993 verbunden. Sie hat dessen Einführung in das Longfiller-Segment als Distributionspartner diverser Longfiller-Hersteller im Jahre 1996 führend mitgestaltet und war später verantwortlich für alle Marken der Oettinger Davidoff AG auf dem deutschen Markt.

Mit der Premium-Marke CARLOS ANDRÉ hat sie die Vision des Firmeninhabers Axel-Georg André umgesetzt und eine moderne, innovative Marke mit zeitgenössischem Esprit und individuellem Zigarrencharakter geschaffen. Die an Kunst, Literatur und Geschichte interessierte Rheinländerin ist vom Thema Tabak und Zigarre seit langem begeistert. Für sie gehören Zigarrenraucher zu den stillen Genießern, die genau wissen, was sie wollen – ob in Kunst und Kultur oder in Wissenschaft und Politik. Das wird in ihrem Podcast „Auf eine Zigarre ...“, in dem sie mit prominenten Persönlichkeiten über diverse Facetten des Lebens plaudert, eindrucksvoll bewiesen.


Podcast-Auszüge zum Nachlesen:

NA DANN: AUF EINE AIRBORNE-ZIGARRE, LIEBER RÜDIGER JOSWIG.

Was empfinden Sie beim Rauchen einer Zigarre?

Rüdiger Joswig: Genuss. Puren Genuss.

Und bei welcher Gelegenheit rauchen Sie eine Zigarre?

RW: Nach dem Essen und wenn ich Ruhe brauche, um mich zu konzentrieren.

Rauchen Sie lieber alleine oder in Gesellschaft?

RW: Lieber alleine.

Mit wem würden Sie gerne eine Zigarrenlänge verbringen?

RW: Mit Udo, mit Udo Lindenberg. Mit ihm habe ich aber schon, sagen wir mal, eine halbe Zigarrenlänge verbracht.

Erinnern sie sich an Ihre erste Zigarre?

RW: Ja, meine erste Zigarre – die habe ich so genannt – das war bereits in sehr jungen Jahren. Also ich würde sagen, ich war noch Kind, da haben wir uns aus Laubblättern und Zeitungspapier so etwas gerollt und dann sagten wir, wir haben eine dicke Zigarre jetzt. Und die Wirkung kann man sich vorstellen, die war nicht so erfreulich.

Was trinken Sie zu einer Zigarre?

RW: Ganz selten einen Whisky, denn ich bin Weinliebhaber und da trinke ich lieber einen guten Rotwein dazu.

Was gehört bei Ihnen zum Genuss?

RW: Das ist zum Beispiel die Zigarre. Und der dazugehörige Wein.

...

Wie entspannen Sie am besten?

RW: Mit einer Zigarre und indem ich, nach Möglichkeit, auf Wasser und Berge gucke.

...

Was sind denn Ihre aktuellen Projekte?

RW: Aktuelle Projekte gibt es ja aufgrund der Pandemie nicht, denn ich gehöre ja zur Hochrisiko-Gruppe. Mit dem Wissen, dass in der Pandemie viele Kolleginnen und Kollegen kaum Arbeit bekommen werden, haben wir uns – meine Frau und ich – bereits im März, zu Beginn der Pandemie, entschieden, ein Spendenkonto einzurichten für die Kollegen, denen es auch ohne Corona schon schlecht geht, damit sie wenigstens – in Anführungsstrichelchen – ihre Miete zahlen können. Wir haben seitdem vielen Kollegen helfen können und setzen das auch fort. Enttäuschend ist nur, dass nur wenige unserer sehr gut verdienenden Kolleginnen und Kollegen sich an dieser Solidaritätsaktion bisher beteiligt haben, aber vielleicht wird das ja noch – die Pandemie ist noch nicht zu Ende, das Spendenkonto bleibt geöffnet und wir hoffen auf weitere Spenden von vielen, auch Zuschauern, die uns auch gespendet haben, wofür wir sehr dankbar sind.

Haben sie zum Schluss für uns einen Genusstipp fürs Leben?

RW: Für mich ist hoher Genuss, mit einer geliebten Frau bei einem Candlelight-Dinner zu sitzen – begleitet von einem ausgezeichneten Rotwein – und dann im Anschluss, eine gute Zigarre zu rauchen.

Ja, lieber Rüdiger Joswig, herzlichen Dank für das kurzweilige Gespräch und für die Zeit, die sie sich für uns genommen haben.