Zigarren und Zigarillos
sind Genussmittel für Erwachsene.

Für die Benutzung dieser Website müssen
Sie das 18. Lebensjahr vollendet haben.
Bitte geben Sie Ihr Alter an:

Mit dem Abschicken erkennen Sie unsere Datenschutz- und Cookie-Erklärung und dem Tracking mittels Google Analytics an. Eine Deaktivierung von Google Analytics ist in unserer Datenschutzerklärung jederzeit möglich. Hier gelangen Sie zum Impressum.

CARLOS ANDRÉ
 

Podcast 33

Auf eine Zigarre ...
mit RUFUS BECK

Zigarrenring RUFUS BECK, der Schauspieler, Autor, Regisseur, Musiker und Hörbuch-Kultstar, den alle Harry Potter-Fans kennen, ist zu Gast bei Petra Lindenschmidt auf eine CARLOS ANDRÉ COLLECTOR’S CUT N° 2 AMBITION.





Der Gast

Rufus BeckRUFUS BECK, der sich selbst den „Zehnkämpfer der darstellenden Künste“ nennt, wurde 1957 in Heidelberg geboren. Anfang 1979 betrat Rufus Beck zum ersten Mal die „Bretter, die die Welt bedeuten“. 1989 bekam er für die Rolle des Franz Moor in Die Räuber am Bayerischen Staatsschauspiel von „Theater heute“ die Auszeichnung Nachwuchsschauspieler des Jahres. Sein Durchbruch beim Film in Der bewegte Mann (1994) wurde mit einem Bambi besiegelt. Er spielte in 70 Fernseh- und 14 Kinoproduktionen, u.a. in Jimmy the Kid (1998, Nominierung für den Deutschen Filmpreis), Die Wilden Kerle (2003 und 2016), König Laurin (2015). Der Musiker und Schauspieler hat auf den größten deutschsprachigen Bühnen gearbeitet, zuletzt in Willkommen bei den Hartmanns (2018 am Schillertheater Berlin) und in Vier Stern Stunden (2019 am Renaissance Theater).

Harry-Potter-Fans lieben seine Interpretation auf 124 CDs. Er löste mit 4 Millionen verkauften Tonträgern einen wahren Hörbuch-Boom aus, wofür er diverse Hörbuchpreise, 7 Goldene und 7 Platin-Schallplatten erhielt. Bisher produzierte er 220 Hörbücher, u.a. die Bibel (2020) auf 88 CDs. 2004 inszenierte er in Istanbul „Night of the Sultans – Pandoras Legend“. Als Regisseur, Autor und in der Rolle des Magiers für die Rock-Fantasy-Musicals „Tabaluga“ ging er mit Peter Maffay auf Deutschland Tournee (2003, 2012 und 2016). Beck schrieb mehrere Theaterbearbeitungen. 2006 gab er die Anthologie „Geschichten für uns Kinder“ heraus, 2007 erschien sein Sachbuch „Kinder lieben Märchen und entdecken Werte“.



Die Gastgeberin

Petra Lindenschmidt im Podcast mit Rufus BeckPETRA LINDENSCHMIDT, seit 2017 Vice President der Arnold André Dominicana S.R.L., ist dem Bünder Traditionsunternehmen seit 1993 verbunden. Sie hat dessen Einführung in das Longfiller-Segment als Distributionspartner diverser Longfiller-Hersteller im Jahre 1996 führend mitgestaltet und war später verantwortlich für alle Marken der Oettinger Davidoff AG auf dem deutschen Markt.

Mit der Premium-Marke CARLOS ANDRÉ hat sie die Vision des Firmeninhabers Axel-Georg André umgesetzt und eine moderne, innovative Marke mit zeitgenössischem Esprit und individuellem Zigarrencharakter geschaffen. Die an Kunst, Literatur und Geschichte interessierte Rheinländerin ist vom Thema Tabak und Zigarre seit langem begeistert. Für sie gehören Zigarrenraucher zu den stillen Genießern, die genau wissen, was sie wollen – ob in Kunst und Kultur oder in Wissenschaft und Politik. Das wird in ihrem Podcast „Auf eine Zigarre ...", in dem sie mit prominenten Persönlichkeiten über diverse Facetten des Lebens plaudert, eindrucksvoll bewiesen.


Podcast-Auszüge zum Nachlesen:

NA DANN: AUF EINE COLLECTOR’S CUT N° 2 AMBITION, LIEBER RUFUS BECK.

Was empfinden Sie, wenn Sie Menschen beim Rauchen einer Zigarre beobachten?

Rufus Beck: Wenn ich jemanden beobachte, dann rauche ich selber schon die Zigarre, weil ich normalerweise jetzt nicht in eine Zigarrenlounge gehen würde, wenn ich nicht selber eine Zigarre rauchen würde. Aber was ich an mir beobachte ist: Ruhe. Oder, es hört sich jetzt ein bisschen komisch an: viel Rauch um nichts. Weil das Nichts ist wichtig. Das Nichts ist das, was man im Zen haben möchte. Nichts denken, nichts fühlen, nichts machen wollen, nichts irgendwo hin, sondern einfach nur sein.

Können Sie den Genuss bei Zigarrenrauchern nachvollziehen?

RB: Ja, wenn ich mir das Gesicht des Gegenübers anschaue, dann denke ich: Ja o.k., die genießen es wirklich. Es gibt natürlich auch welche, die es als Statussymbol verstehen und sich dann so eine ganz große Riesenzigarre gönnen. Man merkt schon ziemlich genau, ob jemand etwas genießt, ein Connaisseur oder eher ein Showman ist.

Sie schnorren ab und zu mal eine Zigarette oder Zigarre. Bei welcher Gelegenheit bzw. in welcher Situation?

RB: Eigentlich nur bei meiner Freundin, weil sonst in meinem Bekanntenkreis wird eigentlich nicht geraucht. Meine Kinder sind alle sehr sportlich. Ich bin selber so ein Sportler. Das heißt: Die Jo, die raucht halt und dann rauche ich mit. Das ist dann so ein Miteinander. Aber ich muss es auch nicht. Ich werde dann wirklich in so einem Moment zu einem Genussraucher, aber ich bin kein Suchtmensch.

Erinnern Sie sich an Ihre erste Zigarre?

RB: Eigentlich erinnere ich mich nicht, weil ich vermute, dass ich in Ohnmacht gefallen bin vor Glück.

Was würden Sie zu einer Zigarre trinken?

RB: Portwein, vielleicht einen Eiswein, weil für mich ist dieser Vorgang ein Dessert.

Was gehört bei Ihnen zum Genuss?

RB: Das, was bei den Römern schon war: Gaudeamus igitur – Wein, Weib und Gesang. Zur Not kann ich auf Gesang und Wein auch verzichten.

...

Was sind Ihre aktuellen Projekte?

RB: Momentan ist es ja ein bisschen „von der Hand in den Mund“, aber als langfristiges Projekt plane ich eine Show mit Peter Maffay. Es wird aber nicht Tabaluga sein, sondern eine andere Show, die wir machen. Die wird mit großer Wahrscheinlichkeit im nächsten Jahr stattfinden. Das ist ein Projekt, auf das ich mich freue, wenn es dann schließlich realisiert wird.

Haben Sie zum Schluss für uns einen Genusstipp fürs Leben?

RB: Don’t look back in anger. Also: Schau nicht zurück und mach dich nicht über das verrückt oder ärgere dich nicht über das, was du sowieso nicht ändern kannst.

Lieber Rufus Beck, vielen Dank für das sehr interessante Gespräch und für die Zeit, die Sie sich für uns genommen haben.

RB: Danke.