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CARLOS ANDRÉ
 

Podcast 14

Auf eine Zigarre ...
mit Stefan Zauner

Zigarrenring Im ersten Podcast im neuen Jahr, der 14. Folge, hat Petra Lindenschmidt den Musiker und Komponisten STEFAN ZAUNER auf eine CARLOS ANDRÉ CAST OFF geladen.





Der Gast

Stefan ZaunerErste musikalische Erfahrungen sammelte STEFAN ZAUNER mit 15 als Bassist mit dem Komponisten und Musikproduzenten Harold Faltermeyer in dessen Band Melodie Sounds. Nach dem Schulabschluss besuchte der 1952 geborene Göttinger eine Grafikschule in München, studierte Kunst in Basel und arbeitete anschließend als freier Grafiker. Zauner war in den 1970er Jahren Mitglied der legendären Formation Amon Düül II. Außerdem entstanden in der Zeit auch erste Soloalben.

1980 gründete Stefan Zauner mit Aron Strobel die Band Münchener Freiheit und übernahm nicht nur den Part des Sängers, sondern komponierte und produzierte gemeinsam mit Strobel auch die meisten Stücke und machte die Gruppe mit Hits wie Ohne dich (schlaf ich heut Nacht nicht ein), Tausendmal Du und Solang’ man Träume noch leben kann zu einer der bekanntesten deutschen Pop-Bands. Bis 2010 veröffentlichte er mit der Formation 20 Studioalben, darunter auch drei englischsprachige Alben. Nach seinem Ausstieg 2011 folgten die Alben Zeitgefühl (2012), FABELhaft (2014), Mensch, ärgere Dich nicht (2016) und die Kompilation So Weit So Gut (2017) sowie Persönlich (2019) mit seiner Frau, der Sängerin Petra Manuela, mit der er in Bayern lebt.

Zum 40jährigen Jubiläum der Münchner Freiheit arrangierte Stefan Zauner seine Lieblingssongs aus der gemeinsamen Zeit neu für das aktuelle Album Die Freiheit nehm ich mir. Außerdem hat sich der Sänger, Komponist und Produzent mittlerweile wieder seinen Wurzeln, der Kunst, gewidmet. Auf die erste Ausstellung darf man gespannt sein ...


Die Gastgeberin

Petra Lindenschmidt im Podcast mit Stefan ZaunerPETRA LINDENSCHMIDT, seit 2017 Vice President der Arnold André Dominicana S.R.L., ist dem Bünder Traditionsunternehmen seit 1993 verbunden. Sie hat dessen Einführung in das Longfiller-Segment als Distributionspartner diverser Longfiller-Hersteller im Jahre 1996 führend mitgestaltet und war später verantwortlich für alle Marken der Oettinger Davidoff AG auf dem deutschen Markt.

Mit der Premium-Marke CARLOS ANDRÉ hat sie die Vision des Firmeninhabers Axel-Georg André umgesetzt und eine moderne, innovative Marke mit zeitgenössischem Esprit und individuellem Zigarrencharakter geschaffen. Die an Kunst, Literatur und Geschichte interessierte Rheinländerin ist vom Thema Tabak und Zigarre seit langem begeistert. Für sie gehören Zigarrenraucher zu den stillen Genießern, die genau wissen, was sie wollen – ob in Kunst und Kultur oder in Wissenschaft und Politik. Das wird in ihrem Podcast „Auf eine Zigarre ...“, in dem sie mit prominenten Persönlichkeiten über diverse Facetten des Lebens plaudert, eindrucksvoll bewiesen.


Podcast-Auszüge zum Nachlesen:

NA DANN: AUF EINE CAST OFF-ZIGARRE, LIEBER STEFAN ZAUNER.

Was empfinden Sie beim Rauchen einer Zigarre?

Stefan Zauner: Nun ist das Rauchen von Zigarren oder Zigarillos jetzt nicht eine Sache, die man so wie Zigarettenrauchen ständig macht oder wo ein Suchtverhalten da ist, sondern es ist eine Art Luxus, den man sich ab und zu einmal gönnt und den man dann auch richtig zelebriert.

Bei welcher Gelegenheit rauchen Sie eine Zigarre?

SZ: Eigentlich ist das so eine Sache, die ich manchmal nach dem Essen mache. Es ist wie ein Ritual. Zum Beispiel: In einem guten Restaurant gab es früher, als man dort noch rauchen durfte, Raucherbereiche – da ist man an die Bar gegangen, hat seinen Digestiv getrunken und dazu eine Zigarre oder einen Zigarillo geraucht. Das war eine gemütliche Sache – das war eine Zelebration von Gemütlichkeit.

Rauchen Sie lieber alleine oder in Gesellschaft?

SZ: Ich bin ja nicht alleine darauf gekommen. Da bin ich angesteckt worden von Freunden und Bekannten, die das zelebriert haben. So ein bisschen Luxusgefühl ist das natürlich auch. Und deswegen habe ich das früher nie alleine gemacht, ich bin nie auf die Idee gekommen, mich irgendwo alleine hinzusetzen und eine Zigarre zu rauchen. Heute ist das ein bisschen anders – wenn es ein wunderschöner lauer Sommerabend ist und man das entsprechende Getränk dazu hat, dann kann man auch mal alleine rauchen. Aber das kommt eigentlich fast nie vor.

Erinnern Sie sich an Ihre erste Zigarre?

SZ: Ja, das weiß ich noch ziemlich gut. Das war im Tantris in München. Oh, da wird jetzt jeder denken „Ach schau’, der hat es aber richtig dicke“, aber nein, so war das nicht – ich war eingeladen. Und da gab es eine runde Bar, etwas abseits von den Leuten, die nur speisen wollten, und wir haben uns an die Bar gesetzt und ich habe einfach eine genommen, die mir angeboten wurde, denn das hat irgendwie dazugehört, dachte ich. Und das war dann aber wirklich eine tolle Sache und hat zu dem entsprechenden Getränk auch wirklich gut geschmeckt.

Was trinken Sie zu einer Zigarre?

SZ: Für meinen Geschmack passt irrsinnig gut ein alter Cognac dazu oder ein schönes Glas Rotwein – in diese Richtung. Man kann natürlich auch einen Espresso oder Kaffee trinken, das ist auch gut.

Was gehört bei Ihnen zum Genuss?

SZ: Genuss hat für mich eine riesengroße Bandbreite. Das kann eine ganz schlichte Tasse Kaffee auf der Terrasse in der Morgensonne sein genauso wie das Glas guter Weißwein auf der Terrasse bei der Abendsonne. Das kann die einfache Brotzeit im Biergarten sein genauso wie das 6-Gänge-Menü in dem besten Gourmet-Restaurant. Genuss ist sehr, sehr situationsabhängig, denke ich. Ich erinnere mich, dass ich früher in Venedig war, das erste Mal in Venedig überhaupt, da saß ich am Canal Grande, hab ein tolles Glas Rotwein getrunken und war so begeistert davon, dass ich mir eine Flasche mit nach Hause genommen habe.

...

Mit wem würden Sie denn gerne eine Zigarrenlänge verbringen?

SZ: Als alter Beatles-Fan fällt mir jetzt spontan Musikerkollege Paul McCartney ein. Mit dem würde ich gerne eine Zigarrenlänge verbringen.

...

Was sind Ihre aktuellen Projekte?

SZ: Mein aktuelles Projekt ist ein Rückblick, ein musikalischer Rückblick, auf 40 Jahre beziehungsweise 30 Jahre, in denen ich selber mitwirkend war, der Gruppe Münchener Freiheit. Ich wollte auf keinen Fall jedes Stück besser machen – das steht mir auch gar nicht zu, wir hatten einen ganz tollen Produzenten und die meisten Sachen haben später auch super geklungen – aber es ist ein sehr abwechslungsreiches, interessantes und – für mich – sehr persönliches Album geworden.

Und zum Schluss: Haben Sie für uns einen Genusstipp fürs Leben?

SZ: Machen! Jetzt machen! Weil wir echt nicht wissen, was morgen ist oder wie es einem geht oder was sich überhaupt noch für eine Gelegenheit bietet, etwas zu machen. Nicht lange planen – machen!

Lieber Stefan Zauner, herzlichen Dank für das sehr kurzweilige Gespräch und für die Zeit, die Sie sich für uns genommen haben.