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CARLOS ANDRÉ
 

Podcast 39

Auf eine Zigarre ...
mit Thomas Heinze

Zigarrenring Petra Lindenschmidt darf in der 39. Folge ihres Szene-Podcasts den Schauspieler und Publikumsliebling THOMAS HEINZE begrüßen – auf eine CARLOS ANDRÉ AIRBORNE.





Der Gast

Thomas HeinzeTHOMAS HEINZE zählt zu den gefragtesten Film- und Fernsehschauspielern im deutschsprachigen Raum. Der 1964 in Berlin geborene Sohn eines US-Amerikaners und einer deutschstämmigen Niederländerin verbrachte seine Kindheit in den USA, zog 1973 mit der Familie wieder nach Deutschland, studierte 1983 bis 1986 an der Otto-Falckenberg-Schule in München und startete seine vielfältige Schauspielkarriere, zu der Kinofilme gehören wie u.a. Homo Faber und Allein unter Frauen (1990), Leise Schatten (1991), Mr. Bluesman (1992), Justiz (1993), Das Superweib (1995), Frau Rettich, die Czerni und ich (1997), Der große Bagarozy (1998), The Crusaders (2000), Der Wixxer (2003), Autobahnraser (2006), Zweiohrküken und Quellen des Lebens (2011), Vier gegen die Bank (2015), Die drei!!! (2019) und Die Hochzeit (2020).

Der Schauspieler spielte in unzähligen Fernsehproduktionen wie u.a. Das Wunder von Lengede (2003), Der Fürst und das Mädchen (2007), Der Minister (2012), Die Firma dankt (2017), in der Mini-Serie Blochin, in Erfolgsreihen wie Tatort, Ein starkes Team, Letzte Spur Berlin, Professor T., Die Diplomatin und gehört seit 2008 zum festen Team der Krimireihe Marie Brand. Außerdem stand er immer wieder auf der Theaterbühne unter Regielegenden wie Fritz Marquardt, Thomas Langhoff, Alexander Lang, René Pollesch und Ulrich Waller. Thomas Heinze lebt in Berlin. Er hat zwei Kinder mit der Schauspielerin Nina Kronjäger und einen Sohn mit der Star-FM-Moderatorin Jackie Brown.



Die Gastgeberin

Petra Lindenschmidt auf eine Zigarre mit Thomas HeinzePETRA LINDENSCHMIDT, seit 2017 Vice President der Arnold André Dominicana S.R.L., ist dem Bünder Traditionsunternehmen seit 1993 verbunden. Sie hat dessen Einführung in das Longfiller-Segment als Distributionspartner diverser Longfiller-Hersteller im Jahre 1996 führend mitgestaltet und war später verantwortlich für alle Marken der Oettinger Davidoff AG auf dem deutschen Markt.

Mit der Premium-Marke CARLOS ANDRÉ hat sie die Vision des Firmeninhabers Axel-Georg André umgesetzt und eine moderne, innovative Marke mit zeitgenössischem Esprit und individuellem Zigarrencharakter geschaffen. Die an Kunst, Literatur und Geschichte interessierte Rheinländerin ist vom Thema Tabak und Zigarre seit langem begeistert. Für sie gehören Zigarrenraucher zu den stillen Genießern, die genau wissen, was sie wollen – ob in Kunst und Kultur oder in Wissenschaft und Politik. Das wird in ihrem Podcast „Auf eine Zigarre ...“, in dem sie mit prominenten Persönlichkeiten über diverse Facetten des Lebens plaudert, eindrucksvoll bewiesen.


Podcast-Auszüge zum Nachlesen:

NA DANN: AUF EINE AIRBORNE-ZIGARRE, LIEBER THOMAS HEINZE.

Was empfinden Sie beim Rauchen einer Zigarre?

Thomas Heinze: Durchweg positive Gefühle. Ich sollte aber kurz vorwegschicken, dass ich kein regelmäßiger Zigarrenraucher bin, das heißt also, es gibt keinen bestimmten Tag oder eine bestimmte Uhrzeit, an der ich mir vornehme, immer eine Zigarre zu rauchen. Wenn ich Zigarre rauche, dann immer in Gesellschaft und meistens dann bei einem guten Glas Wein und bei guten Gesprächen.

Bei welcher Gelegenheit rauchen Sie eine Zigarre?

TH: Eine Zigarre ist für mich etwas, dafür muss man sich erst einmal entscheiden. Das ist nicht wie eine Zigarette, die man mal zwischen Tür und Angel rauchen kann, um runter zu kommen oder seine Sucht zu befriedigen, sondern eine Zigarre zu rauchen, ist eben eine Entscheidung, weil das auch eine ganze Menge Zeit braucht – die muss man sich nehmen. Das tut man natürlich, ehrlich gesagt, am besten im Kreise von Freunden.

Erinnern Sie sich an Ihre erste Zigarre?

TH: Ich würde mal vermuten, dass das bei den Dreharbeiten zu Homo Faber war, und die habe ich von Peter Berling bekommen. Ein großartiger Schauspieler, man kennt ihn aus „Der Name der Rose“, auch ein Autor und natürlich ein passionierter Zigarrenraucher – und der hat mir sicher auf dem Schiff eine angeboten bzw. ich weiß, dass er das getan hat.

Was ist Ihre nachhaltigste Erinnerung mit einer Zigarre?

TH: Als ich Peter Ustinov kennengelernt habe. Ich war zur Jahrtausendwende in Jerusalem und habe da im Hotel American Colony residiert und habe auf dem hauseigenen Kanal ein Video gesehen über die Entstehungsgeschichte des American Colony Hotels und die war ganz eng mit der Familie Ustinov verbunden. Und da ich einen Freund hatte, der damals bei der Ustinov-Stiftung Vorsitzender war, habe ich den, als ich wieder zurück war in Deutschland, angerufen und sagte „Ich würde gerne mal Peter Ustinov kennenlernen“ und fragte, ob er das arrangieren könnte, weil ich vorhatte, eventuell einen Film über diese American Colony Hotelentstehung zu machen. Und das hat er auch eingerichtet und so habe ich dann Peter Ustinov in einem sehr schicken Restaurant in Düsseldorf damals kennengelernt und im Anschluss an ein opulentes Mahl haben wir dann gemeinsam eine Zigarre geraucht und ungefähr zwei, drei Stunden über dieses Hotel gesprochen. Das war für mich mit Sicherheit das nachhaltigste Zigarrenerlebnis.

Was trinken Sie zu einer Zigarre?

TH: Rotwein liegt immer nah.

Was gehört bei Ihnen zum Genuss?

TH: Grundvoraussetzung für Genuss ist meines Erachtens nach die Bereitschaft, sich Zeit zu nehmen. Denn nur, wenn man sich Zeit nimmt und sich auf den Moment einlässt, kann man ihn auch genießen.

...

Mit wem würden Sie gerne eine Zigarrenlänge verbringen?

TH: Vor kurzem noch hätte ich gesagt Al Pacino, aber ich hatte das große Glück, mit ihm zu Abend essen zu dürfen und deswegen würde ich mir dafür wahrscheinlich jetzt jemand anderen aussuchen. Wenn man mal jetzt nicht lebende Personen nehmen würde, dann würde ich gerne mit John Cassavetes eine Zigarrenlänge verbringen. Das war ein ganz großartiger Schauspieler, Regisseur und Autor und das hätte ich wahnsinnig gerne gemacht. Das sind schon einmal zwei ganz gute Vorschläge, bei Bill Clinton wäre ich ein bisschen vorsichtiger, ich würde wahrscheinlich Barack Obama nehmen.

...

Was sind Ihre aktuellen Projekte?

TH: Ich habe gerade einen Film abgedreht über künstliche Intelligenz – der spielt in der Zukunft, heißt „Die letzte Erfindung“ und setzt sich eben mit dem Thema der „Künstlichen Intelligenz“ und auch mit den damit nicht nur einhergehenden Vorzügen, sondern natürlich auch mit den Gefahren auseinander. Ich fand auch spannend, wie das Projekt insgesamt aufgebaut wurde, weil es ganz viele führende Wissenschaftler auf diesem Gebiet gibt, die es auch in dem Film gibt – sie kommen alle mit ihren verschiedenen Statements vor. Da dieser Part aber unabhängig von unserem fiktionalen Teil gedreht wurde, weiß ich nicht, ob sie das jetzt auch so umsetzen – aber es war geplant, dass sie dann eben auch immer unsere Motive durchlaufen. Einen Film gibt es aber noch, über den ich auch gerne reden würde: Das ist ein Tatort, ein Kölner Tatort, den ich gedreht habe oder den wir gedreht haben, in dem ich einen Schauspieler spiele.

Haben Sie zum Schluss für uns einen Genusstipp fürs Leben?

TH: Im Grunde genommen, habe ich den schon gegeben: Nehmt Euch Zeit, Leute. Das Leben rast an einem vorbei – je älter ich werde, desto klarer wird mir das – und ich kann nur jedem raten: so oft wie möglich aus dem Hamsterrad aussteigen und sich einfach mal hinsetzen, Ruhe nehmen - ein bisschen reflektieren – und Zeit.

Lieber Thomas Heinze, herzlichen Dank für das amüsante Gespräch und dass Sie uns für unser 7. Podcast-Gewinnspiel, das heute startet, als einen Gewinn für unsere Zuhörer vom Carlos André Cooking for Friends in Reims eine Magnum-Flasche Champagner Barons de Rothschild mitgebracht haben.