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CARLOS ANDRÉ
 

Podcast 22

Auf eine Zigarre ...
mit Wolfgang Fierek

Zigarrenring In Folge 22 des Szene-Podcasts ist der Schauspieler, Sänger, Autor und Dokumentarfilmer WOLFGANG FIEREK zu Gast bei Petra Lindenschmidt – mit dabei die CARLOS ANDRÉ CAST OFF.





Der Gast

Wolfgang FierekWOLFGANG FIEREK wurde 1950 in Ottobrunn geboren. Mitte der 1970er Jahre entdeckte Klaus Lemke den gelernten Feinmechaniker in einem Münchner Szenecafe und drehte mit dem Schauspieler, der nie eine Schauspielschule besucht hat, sieben Komödien-Hits. Für den Film Amore (1978) erhielt er den Adolf-Grimme-Preis. Ab 1983 spielte Fierek in vielen erfolgreichen Fernsehserien: u.a. in den Kultserien Monaco Franze, in Schloßherren (1986), Schwammerlkönig (1988), Zwei Münchner in Hamburg (1989-93), Ein Bayer auf Rügen (1992-97), für die er 1994 mit den Publikumspreisen „Goldenes Kabel“ und „Goldene Romy“ ausgezeichnet wurde, Zwei Männer am Herd (1999-2001), Tierarzt Dr. Engel (1998-2004), Die Rosenheim-Cops (2009-10), Hammer & Sichl (2013-2019) und aktuell Marie fängt Feuer (seit 2016).

Neben seinen Serien drehte Fierek immer wieder Filme und spielte Episodenhauptrollen, u.a. Die Supernasen (1983), Die blaue Kanone (1999), Tatort (2002), Die Udo Honig Story (2013), Traumschiff – Marokko (2020). Sein erfolgreichster Hit als Sänger ist der Evergreen „Resi, i hol di mit mei’m Traktor ab“ (1985), er veröffentlichte 2015 das Album „Sweet Home Bavaria“ und ist mit seiner Band „Freedom Riders“ immer wieder auf Tour. Motorradfahren ist seine große Passion, er betrieb zwei Harley-Davidson-Niederlassungen in München und Ulm, drehte diverse TV-Dokumentationen und veranstaltete mit seiner Frau, der Malerin Djamila Mendil-Fierek, Harley-Freedom-Tours durch die USA (2013-2019). Fierek schreibt Drehbücher und pendelt zwischen Arizona und seiner bayerischen Heimat.



Die Gastgeberin

Petra Lindenschmidt im Podcast mit Wolfgang FierekPETRA LINDENSCHMIDT, seit 2017 Vice President der Arnold André Dominicana S.R.L., ist dem Bünder Traditionsunternehmen seit 1993 verbunden. Sie hat dessen Einführung in das Longfiller-Segment als Distributionspartner diverser Longfiller-Hersteller im Jahre 1996 führend mitgestaltet und war später verantwortlich für alle Marken der Oettinger Davidoff AG auf dem deutschen Markt.

Mit der Premium-Marke CARLOS ANDRÉ hat sie die Vision des Firmeninhabers Axel-Georg André umgesetzt und eine moderne, innovative Marke mit zeitgenössischem Esprit und individuellem Zigarrencharakter geschaffen. Die an Kunst, Literatur und Geschichte interessierte Rheinländerin ist vom Thema Tabak und Zigarre seit langem begeistert. Für sie gehören Zigarrenraucher zu den stillen Genießern, die genau wissen, was sie wollen – ob in Kunst und Kultur oder in Wissenschaft und Politik. Das wird in ihrem Podcast „Auf eine Zigarre ...“, in dem sie mit prominenten Persönlichkeiten über diverse Facetten des Lebens plaudert, eindrucksvoll bewiesen.


Podcast-Auszüge zum Nachlesen:

NA DANN: AUF EINE CAST OFF-ZIGARRE, LIEBER WOLFGANG FIEREK.

Was empfinden Sie beim Rauchen einer Zigarre?

Wolfgang Fierek: Auf jeden Fall Freude, gute Erinnerungen und natürlich einen wunderbaren Geschmack.

Bei welcher Gelegenheit rauchen Sie eine Zigarre?

WF: Früher habe ich die Zigarre einfach so geraucht, weil ich mir gedacht habe, die gehört dazu, um cool zu sein. Heute setze ich mich hin und genieße – schau mir meine Umgebung an, inhaliere den Duft und fange an zu träumen.

Rauchen Sie lieber alleine oder in Gesellschaft?

WF: Beides, beides. Ich kann gut alleine rauchen, weil es ein anderes Feeling ist. Aber in Gesellschaft, wenn ein paar coole Typen beieinandersitzen, dann einen coolen Drink und eine gute Zigarre – das ist Vollkommenheit.

Was trinken Sie zu einer Zigarre?

WF: Am liebsten einen guten Bourbon, einen guten Kentucky Straight Bourbon. Die Marke Dickel, das ist eine ganz alte Marke. Keith Richards trinkt Dickel, also trinke ich auch Dickel.

Erinnern Sie sich an Ihre erste Zigarre?

WF: Das war in meiner Bundeswehrzeit. Ich war bei der Luftwaffe und damals waren dort noch viele alte Piloten aus dem zweiten Weltkrieg – die sind dann ja übernommen worden - und die waren in den Transportmaschinen. Und da war einer dabei, der Lademeister, der hatte immer so einen Stumpen im Mundwinkel und das war so cool irgendwie. Da hab’ ich mir gedacht, wenn der das kann, dann kann ich das auch. Rüber in die Kantine, Zigarre gekauft – damals eine nicht so teure Zigarre – und als ich die zu Ende geraucht hatte, war die Zunge genauso dick wie mein Arm. Das war meine erste Zigarre und ich habe gedacht: Aha, das liegt vielleicht an der Qualität.

Was ist Ihre nachhaltigste Erinnerung mit einer Zigarre?

WF: Zigarre verbinde ich auf jeden Fall mit meinem Papa. Mein Vater hat Pfeife geraucht, Zigarette geraucht, aber wenn es einen besonderen Anlass gab – ob es Weihnachten war oder ob es meine Firmung war, ob das ein Geburtstag war oder Freunde zu Besuch kamen – dann gab es eine Zigarre. Und das war der Nimbus für eine vollkommene Situation.

Was gehört bei Ihnen zum Genuss?

WF: Man muss genießen mit Zeit, man muss dieses Etwas genießen. Ob das jetzt eine Zigarre ist, ob das Kaviar ist oder ein guter Whisky, ob das ein gutes Essen ist, ob das vielleicht eine Fahrt mit einer Harley ist – das gehört dazu: Zeit! Und das einfach wirklich fühlen.

...

Mit wem würden Sie gerne eine Zigarrenlänge verbringen?

WF: Also Paul McCartney, den würde ich gerne zu einer Zigarre überreden.

...

Was sind Ihre aktuellen Projekte?

WF: Ich schreibe an einem Drehbuch – also eigentlich an mehreren Drehbüchern (Anm.: Varianten): für Film (Kino) und fürs Fernsehen (Serie). Aber ich sehe es wirklich eher im Kino oder bei einem guten Streaming-Dienst. Es ist nicht wirklich autobiografisch, aber es hat vieles davon. Ich schätze, dass ich Ende März damit fertig bin. Und dann geht es auf Jagd: Produzent, Verlag und natürlich Verleih. Dann ist aktuell natürlich „Marie fängt Feuer“ im ZDF – geplant ist der Drehstart Ende April bis Ende September, glaube ich.

Haben Sie zum Schluss für uns einen Genusstipp fürs Leben?

WF: Leute, wir haben keinen Krieg seit 75 Jahren. Es ist eine Pandemie und es geht weiter, wir schaffen das, wir sind doch clever, oder?

Lieber Wolfgang Fierek, herzlichen Dank für das originelle Gespräch und für die Zeit, die Sie sich für uns genommen haben.

WF: Ich danke sehr – auch für diesen wunderbaren Wein, der mich beflügelt hat in meinen Antworten und für diese tolle, tolle Gesellschaft.