Zigarren und Zigarillos
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CARLOS ANDRÉ
 

Podcast 26

Auf eine Zigarre ...
mit Jan Hartmann

Zigarrenring In Folge 26 ihres Szene-Podcasts begrüßt Petra Lindenschmidt den Schauspieler und Musiker JAN HARTMANN auf eine CARLOS ANDRÉ CAST OFF.





Der Gast

Jan HartmannJAN HARTMANN wurde 1980 in Kaltenkirchen, nördlich von Hamburg, geboren. Ursprünglich war die Musik sein Berufsziel. Mit 17 Jahren spielte er im Orchester des Hamburger Musicals Buddy Holly Klavier. 1999 gab er als Schauspieler in der RTL-Serie Gute Zeiten, schlechte Zeiten sein Fernsehdebüt. Seitdem ist Jan Hartmann aus der deutschen TV-Landschaft nicht mehr wegzudenken. Er spielte u.a. Hauptrollen in Rote Rosen, Sturm der Liebe, Alisa oder Herzflimmern und Gastrollen in diversen TV-Filmen und Serien. 2018 dann die Rückkehr ins RTL-Abendprogramm mit seiner eigenen Serie Lifelines.

Jan Hartmann ist fester Bestandteil des ZDF-Sonntagabend-Programms: in Rosamunde Pilcher, in der Inga Lindström-Reihe oder auf dem Traumschiff. Seit 2017 gehört der beliebte Schauspieler zum Hauptensemble der Reihe Kreuzfahrt ins Glück. Parallel zur Schauspielerei ist Jan Hartmann als Synchronsprecher tätig und erstellt seit den frühen Jahren der Drohnen u.a. Luftaufnahmen für Filme oder Immobilien. Gemeinsam mit seiner Frau Julia gründete er den Blog Echt!Hartmann – The.Good.Life. In ihrem Lifestyle-Portal schreiben die beiden über ihr Leben und Dinge, die junge, reisende Eltern beschäftigen. Die Hartmanns leben mit ihren zwei Kindern im Regensburger Umland.



Die Gastgeberin

Petra Lindenschmidt im Podcast mit Jan HartmannPETRA LINDENSCHMIDT, seit 2017 Vice President der Arnold André Dominicana S.R.L., ist dem Bünder Traditionsunternehmen seit 1993 verbunden. Sie hat dessen Einführung in das Longfiller-Segment als Distributionspartner diverser Longfiller-Hersteller im Jahre 1996 führend mitgestaltet und war später verantwortlich für alle Marken der Oettinger Davidoff AG auf dem deutschen Markt.

Mit der Premium-Marke CARLOS ANDRÉ hat sie die Vision des Firmeninhabers Axel-Georg André umgesetzt und eine moderne, innovative Marke mit zeitgenössischem Esprit und individuellem Zigarrencharakter geschaffen. Die an Kunst, Literatur und Geschichte interessierte Rheinländerin ist vom Thema Tabak und Zigarre seit langem begeistert. Für sie gehören Zigarrenraucher zu den stillen Genießern, die genau wissen, was sie wollen – ob in Kunst und Kultur oder in Wissenschaft und Politik. Das wird in ihrem Podcast „Auf eine Zigarre ...“, in dem sie mit prominenten Persönlichkeiten über diverse Facetten des Lebens plaudert, eindrucksvoll bewiesen.


Podcast-Auszüge zum Nachlesen:

NA DANN: AUF EINE CAST OFF-ZIGARRE, LIEBER JAN HARTMANN.

Was empfinden Sie beim Rauchen einer Zigarre?

Jan Hartmann: Wenn ich überhaupt mal rauche, dann eine Zigarre – in ganz, ganz großen Abständen. Und ich empfinde es als wahnsinnigen Genuss, als Auszeit, ich mag den Geruch auch sehr. Es hat für mich immer mit besonderen Momenten zu tun.

Bei welcher Gelegenheit rauchen Sie eine Zigarre?

JH: Zigarre ist etwas Besonderes für mich – also einmal, weil ich weiß, was da so an Geist und auch an Handarbeit drin steckt in der Herstellung und dann ist es ja meistens so, dass wenn man eine Zigarre raucht – also in meinem Fall ist das so – dann ist das ein schöner Moment – mit Freunden, man feiert etwas, es ist Silvester oder man hat gute Gespräche und trinkt einen Whisky dazu oder einen schönen Wein. So gesehen ist es eher etwas Besonderes und für mich nicht alltäglich.

Rauchen Sie lieber alleine oder in Gesellschaft?

JH: Ich glaube, das kommt bei mir jetzt erst, das richtige Interesse. Es gab so ein, zwei Feste, wo ich gesehen habe, wie das alle zelebrierten und das führte schon dazu, dass ich Lust habe, selbst auch mal einzusteigen. Ich bin aber jemand, der dann erstmal etwas lesen will, und dann gehe ich vielleicht mal irgendwo hin und lasse mir das erklären – also ich würde jetzt nicht einfach so anfangen. Hab’ aber Interesse! Ich finde das einen ganz, ganz tollen Moment, sich mit der Zigarre zu befassen und in so einen entspannten Modus zu kommen – das macht man ja nicht beiläufig nebenbei, wie bei einer Zigarette, die man mal kurz runterraucht und dann wegtut – eine Zigarre ist ja abendfüllend.

Erinnern Sie sich an Ihre erste Zigarre?

JH: Das ist lustig, weil ich ein sehr leidenschaftlich-intensiver Passivraucher bin durch meine Eltern, die früher auf dem Tisch schon immer die Zigaretten stehen hatten. Ich hab’ mein Leben lang in Rauchwolken verbracht, in der Schule in der Raucherecke gestanden, habe selbst aber nie angefangen zu rauchen, bis ich eines Tages – an Silvester, so mit 20/21 Jahren – in einer ganz netten Runde eine Zigarre in die Hand bekam. Und ich hatte noch nie eine Zigarre geraucht – ich war auch ein bisschen unsicher, ich wusste gar nicht, wie ich das jetzt machen sollte und habe dann so mitgepafft. Und dann war mir am nächsten Tag, weil ich sie recht intensiv geraucht hab’ – mir hat das so Spaß gemacht – sowas von übel, dass ich gar nicht mehr aus dem Bad rauskam. Wirklich, es war leider schlimm im Nachgang. Aber der Moment des Rauchens und der Geruch – ich hab’ das so genossen. Und dann beim nächsten Mal, habe ich ein bisschen mehr aufgepasst – das ging dann auch gut.

Mit wem würden Sie gerne eine Zigarrenlänge verbringen?

JH: De Niro wäre wahrscheinlich spannend. Oder Herr Mueller-Stahl – raucht der überhaupt? Ich weiß es gar nicht. Man denkt immer bei den großen, älteren Herren, dass die alle automatisch Zigarre rauchen ... Vielleicht ist das auch so.

Was gehört bei Ihnen zum Genuss?

JH: Genuss ist, glaube ich, einfach mal alles ausmachen was stört. Nicht auf die Uhr gucken, runterfahren und einfach nur sein.

...

Was sind Ihre aktuellen Projekte?

JH: So der Corona-Gott will, geht’s ab Mitte April wieder auf Drehreise – Kreuzfahrt ins Glück für das ZDF. Das ist ja der Traumschiff Ableger, wo ich fest dabei bin. Und da hoffe ich, dass wir die Länder, die wir letztes Jahr nicht drehen konnten, nachholen können und dann wird das Griechenland und Italien sein. Da freue ich mich sehr drauf.

Haben Sie zum Schluss für uns einen Genusstipp fürs Leben?

JH: Menschlichkeit bewahren und mit einem Augenzwinkern durch das Leben gehen und nicht alles zu ernst nehmen. Das wäre mir ein Anliegen. Es wäre mir wichtig, wenn das mehr Leute machen würden.

Lieber Jan Hartmann, ich bedanke mich für das emotionale Gespräch und freue mich sehr, dass Sie sich zukünftig mehr dem Zigarrengenuss widmen möchten.

JH: Ich bedanke mich auch. Und jetzt habe ich wieder richtig Lust, mich noch mehr mit den Zigarren auseinanderzusetzen – das werde ich in Zukunft tun. Danke dafür.