Zigarren und Zigarillos
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CARLOS ANDRÉ
 

Podcast 40

Auf eine Zigarre ...
mit MICHAEL VON AU

Zigarrenring In der 40. und letzten Folge ihres Szene-Podcasts – man soll aufhören, wenn es am schönsten ist – begrüßt Petra Lindenschmidt den Schauspieler, Sänger und Entertainer MICHAEL VON AU auf eine CARLOS ANDRÉ COLLECTOR’S CUT N° 2 AMBITION.





Der Gast

Michael von AuMICHAEL VON AU wurde 1964 in Berlin geboren, wo er später, von 1984-87, ein Schauspielstudium bei Maria Körber und Hilde Hessmann absolvierte. Seine Karriere begann an der Komödie am Kurfürstendamm mit dem Stück Endlich allein. 1988 engagierte ihn Intendant Dieter Dorn an die Münchner Kammerspiele. 2001 wechselte von Au mit Dorn an das Bayerische Staatsschauspiel. Neben allen Klassikern, die er bis 2011 am Residenztheater spielte, herausragend Die Au-Schau und Die Au Mann Schau – spontan aber herzlich mit dem Schauspieler und Sänger als Hauptdarsteller und Regisseur. Theaterengagements führten ihn u.a. ans Wiener Theater in der Josefstadt und an die Salzburger Festspiele, ans Schauspielhaus Bochum, ans Nationaltheater Mannheim, ans Staatstheater Stuttgart, ans Frankfurter Fritz Remond Theater, an die Berliner Renaissance-Theater und Schlosspark Theater, an die Hamburger Kammerspiele sowie an die Komödie im Bayerischen Hof, zuletzt mit Schwiegermutter und andere Bosheiten (2020).

Für bedeutendes künstlerischen Wirken erhielt von Au den Bayerischen Kulturpreis (2017). Neben seiner Theaterarbeit begann auch seine Fernsehkarriere, er spielte u.a. in den Filmerfolgen Keiner liebt mich (1994), Honigmond (1995) und Wer küsst schon einen Leguan? (2003), in der Serie Samt und Seide (1999-2002) und viele Gastrollen in den Reihen Der Alte, Tatort, SOKO München, Siska, Watzmann ermittelt, WaPo Bodensee, Ein Fall für Zwei und Die Bergretter. Michael von Au lebt in München.



Die Gastgeberin

Petra Lindenschmidt im Podcast mit Michael von AuPETRA LINDENSCHMIDT, seit 2017 Vice President der Arnold André Dominicana S.R.L., ist dem Bünder Traditionsunternehmen seit 1993 verbunden. Sie hat dessen Einführung in das Longfiller-Segment als Distributionspartner diverser Longfiller-Hersteller im Jahre 1996 führend mitgestaltet und war später verantwortlich für alle Marken der Oettinger Davidoff AG auf dem deutschen Markt.

Mit der Premium-Marke CARLOS ANDRÉ hat sie die Vision des Firmeninhabers Axel-Georg André umgesetzt und eine moderne, innovative Marke mit zeitgenössischem Esprit und individuellem Zigarrencharakter geschaffen. Die an Kunst, Literatur und Geschichte interessierte Rheinländerin ist vom Thema Tabak und Zigarre seit langem begeistert. Für sie gehören Zigarrenraucher zu den stillen Genießern, die genau wissen, was sie wollen – ob in Kunst und Kultur oder in Wissenschaft und Politik. Das wird in ihrem Podcast „Auf eine Zigarre ...", in dem sie mit prominenten Persönlichkeiten über diverse Facetten des Lebens plaudert, eindrucksvoll bewiesen.


Podcast-Auszüge zum Nachlesen:

NA DANN: AUF EINE COLLECTOR’S CUT N° 2 AMBITION, LIEBER MICHAEL VON AU.

Was empfinden Sie beim Rauchen einer Zigarre?

Michael von Au: Das größte Problem ist, dass ich eigentlich keine Zigarren rauche, weil ich einfach kein so ruhiger und kein Genussmensch bin. Ich bin, glaube ich, eher ein Zigarettenraucher – leider. Wenn es Zigarren auch als Zigaretten geben würde, dann würde ich sie auch rauchen.

Und bei welcher Gelegenheit würden Sie dann eine Zigarre rauchen?

MVA: Da müssten alle Menschen mit mir sehr geduldig sein und ich mit allen anderen Menschen, weil ich zu hibbelig bin, um es in aller Ruhe genießen zu können. Die Gelegenheit wäre natürlich in einem wunderschönen, alten Saal mit schönen Ledersofas vor einem Kamin mit einem guten Getränk, das auch ein Rotwein sein kann – ja, und da so mit lieben Menschen sitzen und dann würde ich eine Zigarre rauchen.

Haben Sie vorher jemals eine Zigarre probiert?

MVA: Ja, natürlich habe ich auch mal an einer Zigarre gezogen – es war auch sehr, sehr, sehr toll, aber es dauerte mir einfach alles zu lange. Es gab in der Jugend, so am Anfang der Schauspielzeit, auch eine Zeit, wo man ein oder zwei Mal eine Zigarre geraucht hat. Aber ich bin damals auf Pfeife umgestiegen – nicht auf Zigarren, sondern auf Pfeife – und ich fand es blöd.

Haben Sie denn eine nachhaltige Erinnerung mit einer Zigarre?

MVA: Meine nachhaltigste Erinnerung an eine Zigarre ist die, dass ein sehr guter Freund von mir, Benjamin, der mich öfter in München aus Berlin besucht hat und der immer eine Zigarre mitgebracht hat – er rauchte nur Zigarren und hat dann immer bei mir zu einem ganz, ganz teuren Whisky eine Zigarre geraucht – einmal auch eine Zigarre mitgebracht und sie dann aber nicht geraucht hat. Er hat sie dann bei mir vergessen – und ein halbes Jahr später ist er dann gestorben. Und die Zigarre lag immer noch bei mir im Kühlschrank. Das war schon vor 8 oder 9 Jahren und die Zigarre liegt immer noch bei mir im Kühlschrank. Also, ich weiß jetzt nicht, ob man eine Zigarre nach acht Jahren im Kühlschrank noch rauchen kann, aber es war wohl eine sehr gute.

Was gehört bei Ihnen zum Genuss?

MVA: Man kann alles machen mit Genuss, wenn man mit sich selber im Reinen ist – eine Autofahrt kann ein Genuss sein, ein Spaziergang kann ein Genuss sein, abends alleine im Bett zu liegen und langsam müde zu werden und einzuschlafen kann ein Genuss sein – alles kann Genuss sein, Hauptsache, es ist für Dich in Ordnung.

...

Mit wem würden Sie gerne eine Zigarrenlänge verbringen?

MVA: Eine Zigarrenlänge würde ich mit unendlich vielen Leuten verbringen wollen, weil das tolle an der Zigarre ist, dass man nicht weg kann. Man muss dableiben. Aber es gibt Leute, mit denen würde ich sogar 4 oder 5 Zigarren rauchen, u.a. wenn sie noch leben würden – ich würde irre gerne mit Dean Martin mal eine Zigarre rauchen.

Was würden Sie zu einer Zigarre trinken?

MVA: Zu einer Zigarre würde ich am liebsten einen Whisky trinken, denke ich mir, und zwar einen Lagavulin.

...

Was sind Ihre aktuellen Projekte?

MVA: 21 ..., 22 ..., 23 ...

Ich verstehe. Haben Sie trotzdem für uns einen Genusstipp fürs Leben?

MVA: Rauche, staune, gute Laune.

Danke für das sehr originelle Gespräch, lieber Michael von Au und für die Zeit, die Sie sich für uns genommen haben.